Google Flu Trends: Datenschützer sehen neuen Dienst kritisch

28. November 2008

Marc Rotenberg, Präsident von EpicIm November hat Google seinen neuen Dienst “Flu Trends” vorgestellt. Damit will das Suchmaschinen-Unternehmen in den USA schneller Grippewellen  vorhersagen können als staatliche amerikanische Einrichtungen.


Der US-Datenschützer Marc Rotenberg, Präsident der Datenschutzvereinigung EPIC in Washington, hat sich in einem offenen Brief an Google-Boss Eric Schmidt gewandt. Er sieht den Schutz persönlicher Daten gefährdet.


Flu Trends folgt dem einfachen Prinzip, dass bei Auftreten von Grippe Wellen die Menschen Symptome der Influenza in die Suchmaschine von Google eingeben. Statistisch lässt sich dieser Zusammenhang nach Studien wohl eindeutig herstellen. Nach eigenen Angaben ist Google damit in der Lage, rund 14 Tage früher als das amerikanische Zentrum zur Seuchenbekämpfung, CDC, Grippe-Wellen vorherzusagen.


Ich habe Marc Rotenberg gefragt, weshalb er sich gegen Flu Trends ausspreche. Immerhin sei es dank der Suchmaschinen-Ergebnisse von Google möglich, offenbar Menschenleben zu retten.


Für vier Minuten Telefon-Interview mit Marc Rotenberg, bitte klicken.


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