Erhard Metz

8. Januar 2009

Wenn sich Erhard Metz etwas in den Kopf setzt, dann geht er die Dinge an und ist nicht so schnell abzubringen. Als er sich mit 62 pensionieren lässt, hat er ein neues Ziel: Er will endlich lernen, wie man einen Computer bedient, wie man im Internet surft, wie man selbst publizieren kann, ohne Umwege oder kompliziertes Redaktionssystem.

Als Jurist hat er seine Schriftsätze immer diktiert. Computer hatten alle, nur er hatte ein Sekretariat und das nahm ihm alles ab. Vor allem das Schreiben von Protokollen, Texten und Briefen.

Mittlerweile ist Erhard mit nunmehr 64 Jahren ziemlich fit, was den Computer angeht. Nicht nur das: Seit fast zwei Jahren betreibt er auch eine ursprünglich als Weblog gestartete Website. „FeuilletonFrankfurt“ heißt sein Magazin.

Ich habe mit Erhard Metz, mit dem ich seit fünf Jahren befreundet bin, ein kleines Audio-Interview über anfängliche Hürden und das Publizieren im Netz aufgenommen, weil ich es erstaunlich finde, wie man als quasi “Computer und Internet-Analphabet” so schnell lernt, mit dem Gerät und dem Medium umzugehen.

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