Eine Meldung geht um die Welt. Nachdem Jimmy Wales bereits mit seiner Suchmaschine nichts gegen Google ausrichten konnte, muss jetzt das jüngste Projekt des britischen Mathematikers und Naturwissenschaftlers Stephen Wolfram daran glauben. Und das nur, weil Nova Spivack – nachdem ihn Wolfram (Erfinder der Software Mathematica) zu einem ersten “Werkstattblick” eingeladen hatte, in seinem Blog schrieb, Wolfram Alpha könne genauso wichtig werden wie Google.
Allein dieser Vergleich verhalf Wolframs Projekt, das im Mai starten soll, zu weltweiten Schlagzeilen. Etwas nüchterner beurteilt das der Wiener Wirtschaftsinformatiker und Semantic-Web-Experte Andreas Blumauer, mit dem ich für einen Beitrag für den Deutschlandfunk gesprochen habe. Er schätzt, dass solcherlei Frage- und Antwortmaschinen ein Potential von fünf bis zehn Prozent haben dürften. Ich habe ihn gefragt, nach allem, was man in der Öffentlichkeit, in Foren, in Blogs über Wolfram Alpha lesen könne, wie dieser neue Dienst funktioniert?
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