Weniger Struktur, weniger Kontrolle, neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit – Arbeitsteilung in deutschen Unternehmen folgt meist jedoch einem anderen Prinzip. Nämlich dem Prinzip der traditionellen Arbeitsteilung. Henry Ford und Frederick W. Taylor haben diese Theorie gefestigt. Für jede Arbeit gebe es nur eine, allein richtige Bewegungsabfolge.
In Zeiten von Wikis, sozialen Netzwerken, Blogs und Twitter ist diese Art und Weise der Zusammenarbeit obsolet. So zumindest argumentieren die Autoren des Buchs “Enterprise 2.0 – Die Kunst, loszulassen“. Sören Stamer, CEO von CoreMedia in Hamburg, und Mit-Herausgeber, schreibt in seinem Aufsatz darüber, dass der “größte Hemmschuh auf dem Weg zu besseren und überlebensfähigeren Unternehmen unser weit verbreiteter und tiefsitzender Glaube an hierarchische Strukturen, ausgefeilte Prozesse und weitsichtige Entscheider [...] ” sei.
Während der Web 2.0 Expo in San Francisco hatte ich Gelegenheit, mich mit Soeren über sein Buch zu unterhalten.
Ich werde das Interview mit ihn in zwei Teilen veröffentlichen; Teil2 folgt die nächsten Tage. Darin spricht Sören auch über seinen Vortrag, den er bei der Web 2.0 Expo gehalten hat. Titel: “Darwinism on the Web: Surviving and Thriving in a Web 2.0 World”. Sein Vortrag war übrigens einer der am besten besuchten Vortragsveranstaltungen während der w2e überhaupt. Vielleicht deshalb, weil es das Buch mittlerweile auch auf englisch gibt.
Das Buch “Enterprise 2.0 – Die Kunst, loszulassen” ist lesenswert, anschaulich und praxisnah geschrieben und gibt eine Menge Anstösse, wie Unternehmen sich besser, anders, neu organisieren [sollten] können.
Dank übrigens auch an Tina Kulow (Twitter: @tkkinstant ).
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Das Video stoppt jedesmal nach 14 Sek.
Hallo Christoph,
ich hab es jetzt von zwei anderen Rechnern gestestet, von denen läuft das Video ebenso perfekt, wie von meinem eigenen Rechner aus. Schau doch mal, vielleicht solltest Du einen neueren Flash-Player installieren?
Grüße
Marcus
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