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		<title>Marcus Schuler</title>
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		<title>Google Wallet offenbar kurz vor dem Start</title>
		<link>http://www.marcus-schuler.com/2011/09/19/google-wallet-offenbar-kurz-vor-dem-start/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 22:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<description><![CDATA[Google steht offenbar kurz vor dem Launch seines neuen Bezahldienstes “Wallet” – zu Deutsch Geldbörse. Das berichtet der US-Techblog TechCrunch. Zunächst soll der Dienst nur in den USA verfügbar sein und nur auf dem Nexus S von Samsung funktionieren. Dieses enthält einen NFC-Chip. NFC steht für “Near Field Communication” – Nah-Feld-Kommunikation. Fotos: Google Partner ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F09%2F19%2Fgoogle-wallet-offenbar-kurz-vor-dem-start%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F09%2F19%2Fgoogle-wallet-offenbar-kurz-vor-dem-start%2F&amp;source=marcusschuler&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;service_api=R_95b1a17da015f87d1ce91ef9d7e3c39c&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><strong>Google steht offenbar kurz vor dem Launch seines neuen Bezahldienstes “Wallet” – zu Deutsch Geldbörse. Das <a href="http://techcrunch.com/2011/09/18/google-wallet-launch/" target="_blank">berichtet</a> der US-Techblog TechCrunch. Zunächst soll der Dienst nur in den USA verfügbar sein und nur auf dem Nexus S von Samsung funktionieren. Dieses enthält einen NFC-Chip. NFC steht für “Near Field Communication” – Nah-Feld-Kommunikation.<br />
</strong><br />
<img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Google Wallet" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/wallet2.png" alt="Google Wallet" width="432" height="254" border="0" /></p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Fotos: Google</span></p>
<p>Partner ist bislang nur die Kreditkartengesellschaft Mastercard. Die Funktionsweise ähnelt dem Bezahlchip auf europäischen EC-Karten. Bei uns kann man am EC-Automaten seiner Bank einen Geldbetrag auf den Chip laden. Bei Google Wallet kann man seine Kreditkarteninformationen, die mit einem Pin gesichert sind, hinterlegen und dann beispielsweise im Ladengeschäft sein Smart Phone über ein Lesegerät halten, um den erworbenen Artikel zu bezahlen.</p>
<p><strong>Google Wallet zunächst nur in den USA<br />
</strong>In den USA wird zunächst nur die MasterCard der Citi Bank den NFC-Chip unterstützen. Außerdem sind so genannte Google Prepaid Cards geplant, die man für einen bestimmten Betrag kaufen kann, um sein Handy damit aufzuladen.</p>
<p><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Google Wallet" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/wallet.png" alt="Google Wallet" width="133" height="240" align="left" border="0" />Der neuen Technik wird ein enormes Marktpotential prophezeit. Sie könnte irgendwann den Geldbeutel nahezu überflüssig machen. So könnte man auf dem Chip zum Beispiel auch Bahn- oder Flugtickets speichern. Händler könnten Kunden enger an sich binden, in dem sie Rabatte auf dem Chip hinterlegen.</p>
<p><strong>Wie sicher sind die Daten auf dem NFC-Chip?</strong><br />
Angeblich sehr sicher. Der NFC-Chip ist nicht mit der übrigen Speichereinheit des Nexus S verbunden. Damit will man verhindern, dass Telefon und Bezahlinformationen über das Smart Phone ausgelesen werden können. Die auf dem Chip gespeicherten Daten sind verschlüsselt abgelegt. Für einen Bezahlvorgang muss man einen vierstelligen Pin eingeben. Zusätzlich lässt sich für das Android-Telefon nochmals ein gesonderter Pin vergeben, den man eingeben muss, wenn man das Gerät benutzen möchte.</p>
<p><strong>Paypal gegen Google</strong><br />
Das Suchmaschinenunternehmen hatte Ende Mai seinen neuen Dienst erstmals vorgestellt und mit öffentlichen Tests begonnen. Kurz nach Bekanntgabe hatte der Bezahldienst Paypal gegen zwei ehemalige Mitarbeiter sowie gegen Google Klage eingerichtet. Die ehemaligen Paypal- und heutigen Google-Mitarbeiter Osama Bedier und Stephanie Tilenius hätten Firmengeheimnisse weitergegeben, so der Vorwurf.</p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2011/09/19/google-wallet-offenbar-kurz-vor-dem-start/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Update: Die besten Android Apps</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 08:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Android Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Beste]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[iOS]]></category>
		<category><![CDATA[Nexus S]]></category>
		<category><![CDATA[wichtigste]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor fast einem Jahr habe ich an dieser Stelle meine liebsten Apps für das Android System vorgestellt. Mittlerweile sind wieder so viele neue Apps erschienen, dass es Zeit ist für ein kleines Update.&#160; Im Laufe der Zeit entwickelt man für bestimmte Apps Präferenzen. Irgendwann sind dann mehrere Bildschirme vollgestopft&#160; und man sollte ausmisten. Langsam stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F09%2F13%2Fupdate-die-besten-android-apps%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F09%2F13%2Fupdate-die-besten-android-apps%2F&amp;source=marcusschuler&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;service_api=R_95b1a17da015f87d1ce91ef9d7e3c39c&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><strong>Vor fast <a href="http://www.marcus-schuler.com/2010/10/17/die-besten-und-wichtigsten-android-apps/" target="_blank">einem Jahr</a> habe ich an dieser Stelle meine liebsten Apps für das Android System vorgestellt. Mittlerweile sind wieder so viele neue Apps erschienen, dass es Zeit ist für ein kleines Update.&#160; </strong></p>
<p>Im Laufe der Zeit entwickelt man für bestimmte Apps Präferenzen. Irgendwann sind dann mehrere Bildschirme vollgestopft&#160; und man sollte ausmisten. Langsam stellt sich die Erkenntnis ein, dass man jene Applikation, die man nach dem ersten Mal ausprobieren so klasse fand, im Alltag kaum benutzt. Andere löscht man nach ein paar Wochen wieder, weil sie sich als fehlerhaft oder zu kompliziert erwiesen haben. Deshalb habe ich Euch eine aktualisierte Liste mit empfehlenswerten Apps zusammengestellt.</p>
<p><a title="Android Market" href="https://market.android.com/?hl=de" target="_blank"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto; padding-top: 0px" title="Android Market" border="0" alt="Android Market" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/android_market_thumb.png" width="453" height="74" /></a></p>
<p><strong>Email – Back To The Roots     <br /></strong><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 10px 8px 1px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="20100119221815!Gmail_logo" border="0" alt="20100119221815!Gmail_logo" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/20100119221815Gmail_logo_thumb.png" width="173" height="83" />Kostenlose Email bei Google ist schon klasse. Wenn man sich einmal an das Gmail-Bedienkonzept gewöhnt hat, merkt man wie smart und durchdacht das Webinterface ist. Seit gut einem dreiviertel Jahr habe ich einen gekauften Account bei Google, einen sogenannten Apps Account: Der Mailverkehr meiner privaten Domain läuft über die Email-Server des Unternehmens. Rund 50 Euro pro Jahr pro Email-Account bezahle ich. Dafür bekomme ich 25GB Email-Speicher pro Benutzer und muss mich um nichts mehr kümmern – inklusive Postini Spam Filter. Langer Rede, kurzer Sinn: Dadurch benutze ich wieder den Original Email Client von Google für Android. Und was soll ich sagen? Er ist einfach am leichtesten und besten zu bedienen. K9 Mail &#8211; wie vor einem Jahr vorgestellt &#8211; ist zwar schön und gut; der Original-GMail Client stürzt dafür nicht ab und bietet eine nahtlose Integration in die Google-Welt.</p>
<hr />
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Währungsrechner – Currency Converter</strong>    <br /><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 10px 13px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="CurrencyConverter" border="0" alt="CurrencyConverter" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/CurrencyConverter_thumb.png" width="144" height="160" />Wer viel auf Reisen ist, und mal schnell den Wechselkurs von Euro zu Britischem Pfund oder US Dollar wissen möchte, ist mit <a href="https://market.android.com/details?id=com.pocketools.currency&amp;feature=search_result" target="_blank">Currency Converter</a> am besten bedient. Die App gibt es in zwei Versionen: kostenlos mit Werbung finanziert oder zum Preis von 50 Cent, dann eben ohne Werbung. Die Software tut, was man ihr sagt, aktualisiert bei Aufruf die wichtigsten Währungskurse und versorgt einen, so man möchte, mit wichtigen Finanz-Nachrichten.</p>
<hr />
<p><strong>     <br />Wenn einer eine Reise tut – Tripit</strong>    <br /><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 10px 11px 1px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="Tripit" border="0" alt="Tripit" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/Tripit_thumb.png" width="157" height="105" /><a href="https://market.android.com/details?id=com.tripit&amp;feature=search_result" target="_blank">Tripit</a> fügt sich nahtlos an den vorherigen Tipp an. Die App lohnt sich, wer viel unterwegs ist. An eine geschützte Email-Adresse kann man seine Buchungsbestätigung des Flugtickets, der Mietwagen- oder Hotel-Buchung schicken – Tripit liest die meisten Bestätigungen ein und legt sie als eine Reise im System an. Schlussendlich erhält man eine Übersicht über die geplante Reise, bekommt Warnungen, wenn sich ein Flug verspätet und erhält Tipps, wo man im Flieger am besten nicht sitzen sollte, weil zum Beispiel gleich daneben die Toiletten sind. Die App selbst ist kostenlos. Der Dienst ist in der Grundversion kostenlos, die meisten Funktionen lassen sich aber nur gegen Bezahlung aktivieren.</p>
<p>
<hr /><strong>     <br />Wifi Finder – damit es unterwegs nicht zu teuer wird      <br /></strong><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 10px 9px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="wififinder" border="0" alt="wififinder" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/wififinder_thumb.png" width="94" height="158" />Kein Wifi im Hotel oder nur zu überteuerten Konditionen. Das ist oftmals sehr ärgerlich. Häufig verlangen Hotels zwischen 10 und 20 Euro zusätzlich für den Internetzugang. <a href="https://market.android.com/details?id=com.jiwire.android.finder&amp;feature=search_result" target="_blank">Wifi Finder</a> leistet hier gute Hilfe. Die App findet nicht nur das nächste Wlan und zeigt an, ob es sich um ein offenes oder geschlossenes Netz handelt. Man kann sich auch eine aktuelle Datenbank herunterladen. Ist man nun, sagen wir in Hamburg, dann&#160; sagt mir die App, wo den nächst gelegenen offen Wlan-Zugang finde. Wifi Finder ist kostenlos und hat sich bislang prima bewährt.</p>
<p>
<hr /><strong>     <br />BoxToGo für FritzBox      <br /></strong><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 10px 10px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="BoxToGo" border="0" alt="BoxToGo" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/BoxToGo_thumb.png" width="162" height="148" />AVM ist eine deutsche Firma aus Berlin, die die berühmte Fritzbox herstellt: Das Gerät ist DSL-Modem, Router, Wifi-Access-Point und Dect-Station in einem (vermutlich habe ich 10.000 weitere Funktionen vergessen). Jedenfalls: Fritzboxen sind Kult, sie sind so etwas wie der Apple unter den Routern:</p>
<p>Beste Verarbeitung, tolles Bedienkonzept, und sie tun, was man ihnen sagt. AVM bietet rund um die Fritzbox einige recht gute Apps für iOs und Android an. Die derzeit beste App hat jedoch ein Entwickler herausgebracht. <a href="https://market.android.com/details?id=de.almisoft.boxtogofull&amp;feature=search_result" target="_blank">BoxToGo</a> zeigt mir nicht nur, welche Anrufe ich verpasst habe, die zuhause auf dem Festnetz eingegangen sind, sie ermöglicht auch das so genannte Call Through (“Durchrufen”) und zwar ohne lästige Eingabe von Pin-Nummer etc..</p>
<p><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 2px 8px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="BoxToGo_001" border="0" alt="BoxToGo_001" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/BoxToGo_001_thumb.png" width="164" height="260" />Von meinem Smart Phone rufe ich zuhause an und lasse mich von meiner Fritzbox ins Ausland verbinden. Und das zu den Kosten eines normalen Handy-zu-Festnetzgesprächs, weil ich fürs Ausland eine Flatrate habe.&#160; Bislang musste ich die Auslandsnummer samt Pin und # mühsam über die Telefontastatur eingeben, dank der App passiert das alles automatisch. Über BoxToGo kann ich natürlich auch meinen Anrufbeantworter an- und ausschalten, die Box konfigurieren und andere Rechner zuhause in meinem Netzwerk wecken.</p>
<p>
<hr /><strong>     <br />Killing me softly      <br /></strong><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 10px 9px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="taskkiller_001" border="0" alt="taskkiller_001" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/taskkiller_001_thumb.png" width="147" height="210" />Der <a href="https://market.android.com/details?id=com.rechild.advancedtaskkiller&amp;feature=search_result" target="_blank">Advanced Task Killer</a> ist die App vor der uns die Computermagazine immer warnen. Mit der Software könnt Ihr Euren Arbeitsspeicher ruck-zuck aufräumen. Hängt sich mal eine App auf, hier könnt ihr sie gnadenlos aus dem Kurzzeitspeicher schießen. Advanced Task Killer ist zwar werbefinanziert, und dennoch die ideale Quick and Dirty Lösung.</p>
<p>&#160;</p>
<hr /><em>   <br />PS: Alle hier vorgestellten Programme könnt Ihr im <a href="https://market.android.com/?hl=de" target="_blank">Android Market Place</a> von Eurem Desktop aus auf dem Android Smart Phone installieren. Einfach auf “installieren” klicken, dann wird die Software automatisch auf Eurem Telefon geladen.</em></p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2011/09/13/update-die-besten-android-apps/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>For Good: Michael Arrington verl&#228;sst TechCrunch</title>
		<link>http://www.marcus-schuler.com/2011/09/12/for-good-michael-arrington-verlsst-techcrunch/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 17:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[StartUps]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun also doch: Michael Arrington ist nicht mehr länger Chefredakteur von TechCrunch. Das hat Tim Armstrong, CEO von AOL, heute bekannt gegeben. Nachfolger von Arrington auf dem Chefposten beim einflussreichsten TechBlog der Welt wird Erick Schonfeld. Es ist fast genau ein Jahr her seit Michael Arrington seinen Dienst an AOL für mutmaßlich 25 Millionen Dollar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F09%2F12%2Ffor-good-michael-arrington-verlsst-techcrunch%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F09%2F12%2Ffor-good-michael-arrington-verlsst-techcrunch%2F&amp;source=marcusschuler&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;service_api=R_95b1a17da015f87d1ce91ef9d7e3c39c&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><strong>Nun also doch: Michael Arrington ist nicht mehr länger Chefredakteur von <a href="http://techcrunch.com" target="_blank">TechCrunch</a>. Das hat Tim Armstrong, CEO von AOL, heute <a href="http://techcrunch.com/2011/09/12/deciding-to-move-on/" target="_blank">bekannt gegeben</a>. Nachfolger von Arrington auf dem Chefposten beim einflussreichsten TechBlog der Welt wird <a href="http://www.crunchbase.com/person/erick-schonfeld" target="_blank">Erick Schonfeld</a>.</strong></p>
<p>Es ist fast genau ein Jahr her seit Michael Arrington seinen Dienst an AOL für mutmaßlich 25 Millionen Dollar verkauft hatte. Nun haben beide Seiten die Konsequenzen aus einem peinlichen Medienspektakel der vergangenen Woche gezogen. Arrington nahm es heute gelassen und trat demonstrativ entspannt bei der hauseigenen Konferenz “Disrupt” auf, wo er ein Shirt mit der Aufschrift “Unpaid Blogger” trug. Damit spielte er auf Arianna Huffington an, die vergangene Woche erklärt hatte, er könne weiterhin für TechCrunch arbeiten&#160; &#8211; allerdings unbezahlt.</p>
<p>&#160;<a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/TechCrunch_Boss.png"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="TechCrunch_Boss" border="0" alt="TechCrunch_Boss" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/TechCrunch_Boss_thumb.png" width="429" height="277" /></a>     <br /><font size="1">Photo: <a href="http://techcrunch.com" target="_blank">TechCrunch</a></font></p>
<p><strong>Die Geschichte      <br /></strong>Peinlich war die Geschichte deshalb, weil sich Arrington zu einer Drohung gegenüber Neu-Eigentümer AOL verstiegen und den Rückverkauf an ihn gefordert hatte. Entzündet hatte sich der Streit zwischen Arrington auf der einen Seite und Tim Armstrong und Arianna Huffington als Contentchefin bei AOL auf der anderen Seite über ein abstruses Konzept, das Arrington brachial durchboxen wollte.</p>
<p>Seine Idee war, einen 20 Millionen Dollar schweren Beteiligungsfond aufzulegen, um damit in neue, erwartungsvolle Start Ups des Valleys zu investieren. Parallel dazu wollte er weiter seinem Job als Chefredakteur nachgehen. Arianna Huffington hatte sofort auf eine illegitime Interessenverquickung aufmerksam gemacht. Arrington könne nicht Chefredakteur des wichtigsten und tonangebenden Tech-Blogs im Silicon Valley sein und gleichzeitig über neue Geschäftsideen redaktionell berichten.</p>
<p><strong>Schlechtes Krisen-Management von AOL      <br /></strong>Viele weniger sensibel hat hingegen ihr Chef, Armstrong, agiert. Nach wie vor &#8211; das wurde heute ebenfalls bekannt &#8211; ist AOL Teilhaber an dem Fonds, den Arrington nun auflegen wird. Kara Swisher von All Things Digital, einem Konkurrenzangebot von TechCrunch, <a href="http://allthingsd.com/20110912/its-official-arrington-out-at-aol/" target="_blank">zitiert heute Abend</a> aus dem internen Memo von Armstrong an die AOL-Mitarbeiter. Aus dem geht ganz klar hervor, dass AOL sich an dem Fonds beteiligen wird.</p>
<blockquote><p>Finally, I’d like to announce that Michael Arrington, the founder of TechCrunch, has decided to move on from TechCrunch and AOL to his newly formed venture fund. TechCrunch continues to be a part of the AOL Huffington Post Media Group. AOL will maintain its initial investment in Michael Arrington’s fund and AOL Ventures will oversee our investment in the fund.</p>
</blockquote>
<p>Auch dass der Name des Fonds – CrunchFund – hohe Ähnlichkeit mit dem Namen TechCrunch hat, scheint bei AOL niemanden zu stören.</p>
<p><strong>Was nun, Herr Arrington?      <br /></strong>Wie es mit Arrington und seinem Beteiligungsfond weitergehen wird, darüber kann man nur spekulieren. Manch Gründer dürfte sich gleich zweimal die Frage stellen, die “schwierige” Person Arrington als Investor mit ins Boot zu holen.</p>
<p>Dass Arrington schon immer Investor sein und zu den großen gehören wollte, hat er vor etwas mehr als einem Jahr bewiesen. Seinerzeit hatte er Wind von einer geheimen Zusammenkunft verschiedener Silicon Valley Investoren bekommen und war schnurstracks in das Hinterzimmer eines Restaurants in San Francisco einmarschiert. Und in hohem Bogen rausgeflogen…</p>
<p>Ob er es in diesem neuen Job wirklich lange aushalten wird, darf bezweifelt werden. Wer einmal so in der Öffentlichkeit stand, über so viel “mediale Macht” verfügte, dem dürfte es schwer fallen, im Hinterzimmer an Konzepten zu feilen, um Zahlen und Vertragsinhalte zu ringen und andauernd Start Ups in den Hintern zu treten. Viel eher dürfte Arrington bald die Lust verlieren, und nach einer vertraglichen Karenzzeit ein neues TechCrunch starten.</p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2011/09/12/for-good-michael-arrington-verlsst-techcrunch/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>Drama Baby&#8211; Der Streit um TechCrunch eskaliert</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 22:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[StartUps]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Arrington]]></category>
		<category><![CDATA[TechCrunch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Streit um die redaktionelle Unabhängigkeit des wichtigsten Tech-Blogs der USA nimmt immer groteskere Züge an. Jetzt hat Michael Arrington, Gründer und Chefredakteur von TechCrunch, Neu-Eigentümer AOL ein Ultimatum gestellt. Die Kritiken der TechCrunch-Redakteure entscheiden oftmals über Millionen-Beträge und das Wohl und Wehe manch einer Geschäftsidee im Silicon Valley. Fällt das Urteil von TechCrunch über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F09%2F07%2Fdrama-baby-der-streit-um-techcrunch-eskaliert%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F09%2F07%2Fdrama-baby-der-streit-um-techcrunch-eskaliert%2F&amp;source=marcusschuler&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;service_api=R_95b1a17da015f87d1ce91ef9d7e3c39c&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><strong>Der Streit um die redaktionelle Unabhängigkeit des wichtigsten Tech-Blogs der USA nimmt immer groteskere Züge an. Jetzt hat Michael Arrington, Gründer und Chefredakteur von TechCrunch, Neu-Eigentümer AOL ein Ultimatum gestellt.</strong></p>
<p>Die Kritiken der TechCrunch-Redakteure entscheiden oftmals über Millionen-Beträge und das Wohl und Wehe manch einer Geschäftsidee im Silicon Valley. Fällt das Urteil von <a href="http://techcrunch.com/" target="_blank">TechCrunch</a> über ein Start Up und dessen Idee positiv aus, sitzt das Geld beim Investor natürlich lockerer als bei einem Verriss. TechCrunch-Artikel sind bisweilen polemisch, aber in der Regel gehören sie mit zum Besten, was die Tech-Journaille im Valley zu bieten hat.</p>
<p><img style="background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px" title="techcrunch" border="0" alt="techcrunch" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/techcrunch.png" width="434" height="198" />    <br />Michael Arrington und sein Star-Schreiber MG Siegler haben sich mit dem Dienst in den vergangenen sechs Jahren jedenfalls eine Reputation geschaffen, an die weder <a href="http://allthingsd.com/" target="_blank">All Things Digital</a> noch <a href="http://gigaom.com/" target="_blank">GigaOm</a> heranreichen.</p>
<p>Damit man die ganze Schönheit dieser bizarren Geschichte in vollen Zügen geniessen kann, hier zunächst die wichtigsten Akteure:</p>
<h2>Die Hauptdarsteller:</h2>
<p><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 4px 18px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="huffington" border="0" alt="huffington" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/huffington.jpg" width="126" height="154" /><strong>Arianna Huffington (61)</strong>    <br />Ehemalige Besitzern und Gründerin der Huffington Post. Jetzt Oberaufseherin aller Blog-Beteiligungen von AOL. Angeblich soll sie für ihre Internetzeitung 315 Millionen Dollar von AOL bekommen haben. Sie spricht englisch mit leichtem Akzent. Ist gebürtige Griechin.</p>
<p><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 4px 18px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="armstrong" border="0" alt="armstrong" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/armstrong.jpg" width="126" height="161" /><strong>Tim Armstrong</strong>    <br />Chef von AOL. Er war mit daran beteiligt, den ehemaligen Internet-Provider zu einer Content-Firma umzubauen. Ein Blog nach dem anderen hat er in den vergangenen Jahren aufgekauft. Ein Höhepunkt – neben der Übernahme der Huffington Post – der Kauf von TechCrunch. Preis: Angeblich 25 Millionen Dollar.</p>
<p><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 4px 18px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="arrington" border="0" alt="arrington" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/arrington.jpg" width="126" height="155" /><strong>Michael Arrington (41)     <br /></strong>Noch Chefredakteur von TechCrunch. Erfinder und Gründer des Blogs. Neben Journalismus, geschliffenen, oft auch bösen und zynischen Texten, die meist jedoch den Punkt treffen, gilt sein Interesse dem Investment in Start Up Ideen. Oft hat man den Eindruck: Arrington will eigentlich gar kein Schreiber sein, sondern lieber Unternehmer. Er ist ein Arbeitstier, oft schläft er an der Tastatur ein und arbeitet bis zur Erschöpfung. Wenn er einmal an einer Geschichte dran ist, gibt er so schnell nicht auf.</p>
<p><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 4px 18px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="siegler" border="0" alt="siegler" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/siegler.jpg" width="126" height="160" /><strong>MG Siegler aka “ParisLemon”</strong>    <br />Er ist die Edelfeder von TechCrunch. Seine Bildsprache sitzt, er ist schnell, klug und hat Wortwitz. MG ist bekennender Apple-Fan. Auf Twitter trägt er den stylishen Namen “ParisLemon”. Sein Problem: Er verehrt Arrington bedingungslos. In unserem Drama nimmt er dennoch nur eine Statistenrolle ein.</p>
<p>Das Drama beginnt am Donnerstag vergangener Woche. An diesem Tag nehmen die Irrungen und Wirrungen um Michael Arrington und das meistgelesene Tech-Blog der Welt ihren Lauf.</p>
<h3><span style="font-weight: bold">Eine Chronologie in (bislang) 5 Aufzügen</span></h3>
<p><strong>1. Aufzug     <br /></strong>Michael Arrington betritt die Bühne und gibt bekannt, dass er einen Fonds auflegen will. Name: CrunchFund. Sein Ziel: Geld in neue Start Ups im Silicon Valley zu investieren. Das Problem: Arrington ist Chefredakteur von TechCrunch. Die relativ überschaubare Welt zwischen San Francisco und Mountain View stellt sich die Frage: Wie kann Arrington Chefredakteur sein und zugleich in Start Ups investieren, über die seine Mitarbeiter vielleicht berichten sollen? Hallo? Interessenkonflikt?</p>
<p><strong>2. Aufzug     <br /></strong>Kurz darauf: Intervention von Arianna Huffington, ehemals Gründerin der zu viel gelobten “Internet-Zeitung” Huffington Post und jetzt Content-Chefin bei AOL und damit auch Oberaufseherin von TechCrunch, das AOL vor gut einem Jahr von Arrington für angeblich 25 Millionen Dollar abgekauft hatte. Sie verlangt von AOL-Boss Tim Armstrong, dass er Arrington sofort rausschmeißen möge. Der Grund: Vermischung von Interessen. Brutal!</p>
<p><strong>3. Aufzug     <br /></strong>Am Freitag denkt Tim Armstrong gar nicht daran, dem Rat seiner Content-Chefin zu folgen. Schließlich ist er ja CEO. Armstrong setzt offenbar noch eins drauf und bietet Arrington an, sich an seinem Fonds mit weiteren AOL-Millionen zu beteiligen. Außerdem soll Arrington nicht mehr als Chef von TechCrunch firmieren sondern unter das Dach der Beteiligungsgesellschaft von AOL schlüpfen. Clever!</p>
<p><strong>4. Aufzug     <br /></strong>Offenbar war dieses Angebot von Armstrong an Arrington nur eine ganz gemeine Finte, um Zeit zu gewinnen. Zugleich können wir am gestrigen Dienstag einen <a href="http://techcrunch.com/2011/09/06/the-end/" target="_blank">weinerlichen Kommentar</a> vom ansonsten ober coolen MG Siegler lesen, der fein ziseliert und moralinsäuerlich darlegt, weshalb Arrington Chef von TechCrunch bleiben muss. Überhaupt: Wenn die York Times schreibe, dass hier eine Interessenverquickung vorliege, bäh, dann wisse sie gar nicht, wie bei TechCrunch gearbeitet werde. Überschrift seines Artikels: “<em>Das TechCrunch, wie wir es kennen, könnte bald am Ende sein</em>”. Die URL zur Story lautet: “The End”. Schnief.</p>
<p><strong>5. Aufzug     <br /></strong>Es kommt noch besser: Heute Nacht zeigte Arrington, was es heißt, wirklich Chuzpe zu haben. Er baute – natürlich nur bildlich gesprochen – ein komplettes Arsenal Waffen auf. Sagen wir mal: eine Trillion Maschinengewehre. Und alle sind sie gerichtet auf AOL und Tim Armstrong. Doof nur, dass er keinerlei Munition hat. Nicht eine Patrone. Noch doofer: Das weiß die ganze Welt und damit auch Tim Armstrong. Menno!</p>
<h3><span style="font-weight: bold">Das (vorläufige) Ultimatum:</span></h3>
<p><a href="http://techcrunch.com/2011/09/06/editorial-independence/" target="_blank">Die knallharte Forderung von Arrington:</a></p>
<ul>
<li>Huffington soll die Oberaufsicht über TechCrunch entzogen werden     <br />oder </li>
<li>AOL verkauft das Blog wieder zurück an Arrington und die damaligen Mit-Eigentümer. </li>
</ul>
<p>Eine andere Wahl will Arrington AOL nicht lassen.   <br />Nun mag man denken, okay, Arrington kann vielleicht doch ein gewisses Droh-Potential aufbauen, in dem er die bisherigen TechCrunch Mitarbeiter einfach abwirbt und mit ihnen eine neue Website aufmacht. Sozusagen ein TechCrunch 2.0 nur natürlich unter anderem Namen&#8230;</p>
<p>Natürlich kennen wir nicht die Verträge, die AOL mit Arrington und möglichen Mitarbeitern von TechCrunch gemacht hat, als sie vor einem Jahr TechCrunch aufgekauft haben. Vermutlich werden sie aber so klug gewesen sein, entsprechende Wettbewerbsklauseln wie zum Beispiel einen Konkurrenzausschluss einzubauen.</p>
<p>Die Ironie der Geschichte: Angeblich soll Arrington schon mehrere Investoren im Silicon Valley angegangen haben, um Geld für den Freikauf von AOL zusammenzubekommen.</p>
<p>Das Drama geht in den nächsten Stunden und Tagen sicherlich weiter. Please, stay tuned! Das wird sicherlich noch super lustig!</p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2011/09/07/drama-baby-der-streit-um-techcrunch-eskaliert/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Google+ Veni, Vidi, Vici</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 09:31:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Vic Gundotra]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Facebook Alternative Google+ hat sich etabliert. Nach etwas mehr als drei Monaten ist dem Suchmaschinen-Konzern sowohl der große Wurf als auch der sichere Einstieg in den Markt der sozialen Netzwerke gelungen. Vic Gundotra, innerhalb von Google für das neue soziale Netzwerk zuständig, hat sich mit seiner Strategie, die besten Leute bei Google zusammenzubringen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><strong><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-style: initial; border-color: initial; border-width: 0px;" title="google-plus-logo" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/google-plus-logo_thumb.jpg" alt="google-plus-logo" width="131" height="130" align="left" border="0" />Die Facebook Alternative Google+ hat sich etabliert. Nach etwas mehr als drei Monaten ist dem Suchmaschinen-Konzern sowohl der große Wurf als auch der sichere Einstieg in den Markt der sozialen Netzwerke gelungen. </strong></p>
<p>Vic Gundotra, innerhalb von Google für das neue soziale Netzwerk zuständig, hat sich mit seiner Strategie, die besten Leute bei Google zusammenzubringen und mit ihnen unter Hochdruck das neue Angebot zu entwickeln, auf ganzer Linie durchgesetzt.<br />
Damit dürfte er auch ein Stück weit die sonst bei Google übliche, stark dezentrale Arbeitsweise auf den Kopf gestellt haben. Innerhalb von Google wird das Projekt nach wie vor als absolute Chefsache behandelt. Gundotra und sein Co Horowitz berichten täglich direkt an Larry Page.</p>
<p><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Photo: Google" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/gundotra.jpg" alt="Photo: Google" width="452" height="238" border="0" />  <em><span style="font-size: x-small;">Google+ Chef Vic Gundotra<br />
</span></em><br />
Zugleich hat sich Ex-Microsoft-Mitarbeiter Gundotra, der zuvor unter anderem für die Entwicklung des Smart Phone Betriebssystems Android mit zuständig war, als neuer starker Mann unterhalb von Larry Page und Sergei Brin positioniert. Um einstige Google-Größen wie der klugen  Marissa Mayer ist es etwas ruhiger geworden. Sie kümmert sich jetzt um Lokalisierungsdienste.</p>
<p>Schaut man sich die Stream viele User von Google+ an, dann äußern sich die meisten sehr zufrieden über die Funktionalität des Dienstes. Immer wieder liest und hört man Sätze wie: “<em>So müsste Facebook auch sein</em>” oder “<em>Genau das fehlt mir bei Facebook</em>”. Sicherlich liegt das an der leichten Bedienbarkeit des Dienstes, aber auch, dass die Einstellungen zur Privatsphäre von Anfang aktiviert sind. Sprich: Wer mehr von sich preisgeben möchte, muss das Google in den leicht zu erreichenden &#8220;Settings&#8221; erst einstellen. Bei Facebook war das in der Vergangenheit genau anders herum.</p>
<p>Dennoch dürfte Google+ erst ganz am Anfang stehen. Etliche Funktionen fehlen, viele kleine Verbesserung dürften in den kommenden Monaten für weiter wachsende Popularität sorgen.</p>
<p><strong><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/suche.png"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="suche" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/suche_thumb.png" alt="suche" width="444" height="158" border="0" /></a> </strong></p>
<p><strong>Fehlende Suchfunktion</strong><br />
Besonders schmerzlich vermisst wird eine Suchfunktion, mit der sich die Streams, also die Einträge aller User, durchsuchen lassen. Zur Zeit ist nur eine Suche nach Profilnamen möglich. Vermutlich hat man bei Google davon abgesehen, diese Funktion gleich von Anfang an einzusetzen, um Geschwindigkeit und Stabilität des Systems nicht zu gefährden. Nachdem nun ein “Normalbetrieb” erreicht ist, in dem sich auch der tägliche User-Zuwachs halbwegs berechnen, das heißt skalieren lässt, dürfte der Einführung der Suchfunktion hoffentlich nichts mehr im Wege. Dass sie kommt, ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Schließlich ist Google ein Suchmaschinen-Unternehmen, oder?</p>
<p><strong><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/circle.png"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="circle" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/circle_thumb.png" alt="circle" width="130" height="130" align="left" border="0" /></a>Ordnung ist das halbe Leben…<br />
</strong>Vermisst wird aber nicht nur die Suche: Wer von peniblem Gemüt ist, ärgert sich vermutlich über die mühselige Zusammenklauberei. Wer Ordnung in seine “Circles”, seine Kreise, bringen möchte, tut sich schwer. Je größer die Zahler der Follower, umso schwieriger. Was fehlt, ist ein übersichtliches, textorientiertes Tool, mit dem sich User schnell und leicht sortieren lassen.</p>
<p><strong>Markennamen</strong><br />
Wie bereits im Juli von Gundotra angekündigt, könnten vermutlich noch dieses Jahr Profilseiten kommen. Das heißt: Unternehmen bekommen die Möglichkeit, eigene Seiten bei Google+ unter ihrem Firmennamen zu eröffnen.</p>
<p><strong>Google Apps User<br />
</strong>Ebenso steht noch die Integration Millionen Google Apps Nutzer aus. Das sind diejenigen, vor allem Unternehmen, die ihre Email-Konten und <a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/google_apps_logo.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="google_apps_logo" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/google_apps_logo_thumb.jpg" alt="google_apps_logo" width="187" height="201" align="right" border="0" /></a>ihre Textverarbeitung (Google Docs) bei dem Suchmaschinen-Unternehmen hosten. Im Moment können die zahlenden Apps-Nutzer noch kein Profil erstellen, und damit ein Google+ Konto eröffnen. Viele wählen deshalb den Umweg über einen normalen (kostenlosen) Gmail-Account. Problem: Hat man dort erst mal alles eingerichtet, Fotos hochgeladen, Kreise aufgebaut und sortiert, möchte man die Daten natürlich auch in den “regulären” Account mitnehmen. Die spannende Frage dürfte sein, ob Google später einen Transfer vom Gmail zum Apps-Account anbieten wird.</p>
<p><strong>Android- und iPhone Apps<br />
</strong>Mit Hochdruck wird offenbar auch an der Optimierung der Android- und iPhone Apps gearbeitet. Die Android-App ist hier der Apple-Plattform überlegen. Besonders der automatische Photo Upload macht im Moment noch den Unterschied sowie das problemlose hin- und herwechseln zwischen den einzelnen Circles.</p>
<p><strong><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/video.png"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="video" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/video_thumb.png" alt="video" width="448" height="286" border="0" /></a><br />
Transparenz und Offenheit</strong><br />
Google geht auch neue Wege in Sachen Kommunikation: In den vergangenen Wochen haben immer wieder Teammitglieder über die einzelnen Neuerungen berichtet. Nicht Google+ Boss Gundotra war da vor der Kamera zu sehen, sondern die Entwickler selbst. Die mittlerweile etwas nervende Diskussion um Pseudonyme als Profil-Namen ging man offensiv an. Gundotra selbst begründete, weshalb man nur echte Namen toleriert.</p>
<p><strong>Wie es weiter geht…<br />
</strong>Sicher ist auch: Die Zeiten der großen Meilensteine, also der Tage an denen große Updates durchgeführt werden, sind längst vorbei. Google wird – wie in den vergangenen Wochen -  immer wieder Änderungen und Detail-Verbesserungen an seinem System durchführen.</p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2011/09/06/google-veni-vidi-vici/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>California Diaries (5)–Wie Eric Schmidt seinen Landsleuten die Leviten liest</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 17:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[dreamforce2011]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Benioff]]></category>
		<category><![CDATA[Salesforce]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt redet seinen Landsleuten ins Gewissen und kaum einer nimmt davon Kenntnis. Wenige Stunden nach seinem Podiumsgespräch auf der Dreamforce 2011 Konferenz in San Francisco zitieren verschiedene Online-Medien Schmidts Einlassungen zu den laufendenden Patentstreitigkeiten. Doch seine mahnenden Worte über den Zustand der amerikanischen Wirtschaft finden offenbar nur wenig Wiederhall.  In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F09%2F03%2Fcalifornia-diaries-5wie-eric-schmidt-seinen-landsleuten-die-leviten-liest%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F09%2F03%2Fcalifornia-diaries-5wie-eric-schmidt-seinen-landsleuten-die-leviten-liest%2F&amp;source=marcusschuler&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;service_api=R_95b1a17da015f87d1ce91ef9d7e3c39c&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><strong>Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt redet seinen Landsleuten ins Gewissen und kaum einer nimmt davon Kenntnis. Wenige Stunden nach seinem Podiumsgespräch auf der Dreamforce 2011 Konferenz in San Francisco zitieren verschiedene Online-Medien Schmidts Einlassungen zu den laufendenden Patentstreitigkeiten. Doch seine mahnenden Worte über den Zustand der amerikanischen Wirtschaft finden offenbar nur wenig Wiederhall.  </strong></p>
<p>In der großen Keynote-Halle des Moscone Centers mitten im Zentrum von San Francisco Platz ist für 15.000 Menschen Platz. Fast alle Stühle sind an diesem Nachmittag besetzt. Alle wollen Eric Schmidt reden hören. Aber hören sie ihm auch wirklich zu?</p>
<p>Riesige HD-Monitore hängen von den Decken herab -  eine Lichttechnik kommt zum Einsatz, wie man sie sonst nur bei großen Pop-Konzerten findet. Ein Kamerakran fährt immer wieder über die Zuschauerköpfe hinweg.</p>
<p><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="ericschmidt" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/ericschmidt.jpg" alt="ericschmidt" width="463" height="208" border="0" /><br />
Marc Benioff, Chef des Cloud Computing Anbieters Salesforce, lädt sich jedes Jahr zur unternehmenseigenen Dreamforce Konferenz prominente Gesprächspartner ein. Im vergangenen Jahr war es Bill Clinton, in diesem Jahr ist es der 56-jährige Schmidt.</p>
<p><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: right; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="DSCF0580" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/DSCF0580.jpg" alt="DSCF0580" width="165" height="260" align="right" border="0" />Benioff, knapp zehn Jahre jünger als Schmidt, deutlich korpulenter, breitschultrig und groß spricht vor großem Publikum meist wie ein TV-Prediger. Als er jedoch Eric Schmidt ankündigt, scheint auch so etwas wie Respekt und Anerkennung in seiner Stimme mitzuschwingen. Merklich nimmt sich der Salesforce-Chef zurück.</p>
<p>Zwei Milliardäre sitzen sich da in Ledersesseln auf der Bühne gegenüber. Seit vielen Jahren kennt und schätzt man sich. Das Silicon Valley ist kleiner als es von außen scheint. Benioff auf der einen Seite,  &#8211; Chef eines großen Unternehmens mit rund 5.500 Mitarbeitern weltweit, das hauptsächlich für Verkäufer-, Marketing- und Vertriebsleute Anwendungen in der Cloud anbietet, und auf der anderen Seite &#8211; Eric Schmidt, ein Urgestein des Silicon Valley, der bereits Chef von Sun Microsystems und Novell war, also der ganz klassischen, “alten” IT-Industrie, bevor er 2001 als CEO zu Google kam.</p>
<p>Zu Google sei er gekommen, meint Schmidt eingangs, weil das Leben schlicht zu kurz sei: “Man sollte immer mit Menschen zusammenarbeiten, die man mag.”</p>
<p><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Foto: Richard Gutjahr" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/richard_SchmidtBenioff.jpg" alt="Foto: Richard Gutjahr" width="460" height="268" border="0" /><br />
Schmidt wirkt entspannt und gelassen. Seit April 2011 steht er nicht mehr in direkter Verantwortung bei Google, er ist nicht mehr der CEO, sondern Chef des Verwaltungsrats, dem Aufsichtsgremium. Neben seiner Lehrtätigkeit an der benachbarten Stanford Universität, nimmt er seine Aufsichtstätigkeit offenbar sehr gerne wahr. Jedenfalls soll er sehr häufig in seinem Büro am Google Hauptquartier in Mountain View sein.</p>
<p>Die meiste Zeit hat er die Beine übereinander geschlagen. Das Gespräch der beiden plätschert dahin, Schmidt lobt Apple-Gründer Jobs als den vielleicht besten CEO der letzten 100 Jahre. Microsoft hingegen kritisiert er. Zwischen den Zeilen merkt man, dass seine Wertschätzung gegenüber Steve Ballmer nur wenig ausgeprägt scheint.</p>
<p><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/microsoft-logo.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; padding-top: 0px; border: 0px;" title="microsoft-logo" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/microsoft-logo_thumb.jpg" alt="microsoft-logo" width="194" height="47" align="left" border="0" /></a>Schmidt vertritt die These, dass Tech-Unternehmen konstant an der Fortentwicklung ihrer Produkte arbeiten müssen. So wie dies Apple, Google aber auch Facebook praktizieren. Microsoft nicht. Über deren Angebot sagt Schmidt: “Microsoft denkt nicht von der Kundenseite”.</p>
<p>Richtig spannend wird es aber, als Benioff den ehemaligen Google Chef nach dem Zustand der amerikanischen Wirtschaft befragt.  Schmidt nimmt kein Blatt vor den Mund und benennt die Probleme. So richtig scheint das die breite Masse im Saal aber nicht hören zu wollen. Immer wieder vernimmt man bei besonders kritischen Passagen ungläubiges Murren. Heute Abend ist die große Abschlussparty, das lange Labor Day Weekend steht bevor (Montag ist Feiertag in den USA), keiner will da schlechte Nachrichten hören. Auch nicht vom stets geschmeidig lächelnden Eric Schmidt.</p>
<p>Seit der Finanzkrise hat sich die wirtschaftliche Situation der USA noch weiter verschlechtert. Trotz eines billigen Dollars kommt das Land nicht aus der Rezession heraus. Die Arbeitslosigkeit verharrt bei neun Prozent (vgl. Deutschland: sieben Prozent). Kalifornien steht – trotz einer Beinahe-Insolvenz des Bundesstaates im Frühjahr – noch relativ gut da. Technologie und Hollywood sind hier die großen Export-Schlager. In den meisten anderen Bundesstaaten sieht es dagegen sehr viel trostloser aus.</p>
<p>Das große Problem der US-Wirtschaft ist, dass sie immer weniger selbst  produziert. Es gibt eine gigantische Service-Industrie (O-Ton Schmidt: “Es ist sehr wahrscheinlich, dass Ihre heutigen Kinder später eher im Gesundheitssektor arbeiten werden als im produzierenden Gewerbe”.)</p>
<p>In den USA werden zwar die Erfindungen gemacht, die Konstruktionspläne erstellt, gebaut und gefertigt wird aber meist in Fernost. “Ich nahm immer an”, sagt Schmidt, “dass die Arbeitskosten in China niedriger sind. Das ist aber ein Trugschluss”.</p>
<p><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/obdachloser_sanfran.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Morning paper" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/obdachloser_sanfran_thumb.jpg" alt="Morning paper" width="454" height="210" border="0" /></a><em><span style="font-size: xx-small;">Obdachlose in San Francisco</span></em></p>
<p>Vergleiche man aber die Produktionsstätten großer internationaler Konzerne, stelle man fest, dass Fabriken in den USA keine so hohe Qualität produzierten wie Fabriken in der restlichen Welt.  “Made in USA” ist schon lange kein Qualitätsmerkmal mehr. Im Gegenteil. Benioff will etwas provozieren und hakt nach: “Ist der 14jährige Arbeiter in China, der das iPad zusammenbaut, besser ausgebildet als der Arbeiter in den USA?”, fragt er Schmidt.</p>
<p>Er könne nur die Untersuchungsergebnisse zitieren, sagt Schmidt und zieht damit seinen Kopf wieder ein wenig aus der Schlinge, bleibt aber bei seiner Position: Amerika muss wieder zu einem Land werden, in dem Produkte hergestellt werden. Der Dollar ist niedrig, aber die Wettbewerbsfähigkeit stimmt hinten und vorne nicht. Wer auf dem weltpolitischen Parkett mitspielen will, muss auch wirtschaftlich wieder potent sein, appelliert Schmidt, der seit 2009 auch US-Präsident Obama in Technologiefragen berät.Nur nur auf den Gebieten der Luftfahrt, Unterhaltungsindustrie (“Hollywood”) und in der Techwelt (Online) sei man auf der Welt führend.</p>
<p>Eine Ursache des Niedergangs laut Schmidt: Die Bildungspolitik müsse dringend verändert werden. Viele der heutigen Jugendlichen in den USA würden vermutlich niemals in ihrem Leben einem richtigen Job nachgehen. Das Land benötige eine fachlich hochwertige Ausbildung.</p>
<p>Lob hingegen hat Schmidt für Deutschland übrig. Die damalige Bundesregierung (Große Koalition) habe klug auf die Finanzkrise reagiert. Gewerkschaften und Regierung hätten gleich zu Beginn  an einem Strang gezogen und das Land dadurch wettbewerbsfähiger gemacht.</p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2011/09/03/california-diaries-5wie-eric-schmidt-seinen-landsleuten-die-leviten-liest/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>California Diaries (2): Können Mädchen auch Fanboys werden?</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 07:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Company Store]]></category>
		<category><![CDATA[Cupertino]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Schuler]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Gutjahr]]></category>

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		<description><![CDATA[Richard Gutjahr und ich sind diese Woche im Silicon Valley unterwegs. Fast ein Jahr waren wir nicht mehr hier. Jeden Tag gibt es im Wechsel in unseren Blogs eine kleine Geschichte. Stay tuned… Es gibt kaum einen Menschen, mit dem ich so gerne verreise wie mit meinem Kollegen und guten Freund Richard Gutjahr – abgesehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><strong><a href="http://gutjahr.biz/blog" target="_blank">Richard Gutjahr</a> und ich sind diese Woche im Silicon Valley unterwegs. Fast ein Jahr waren wir nicht mehr hier. Jeden Tag gibt es im Wechsel in unseren Blogs eine kleine Geschichte. Stay tuned…</strong></p>
<p><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border-style: initial; border-color: initial; border-width: 0px;" title="Der &quot;besondere&quot; Apple Store" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/DSCF0479_thumb.jpg" alt="Der &quot;besondere&quot; Apple Store" width="444" height="281" border="0" /><br />
Es gibt kaum einen Menschen, mit dem ich so gerne verreise wie mit meinem Kollegen und guten Freund Richard Gutjahr – abgesehen natürlich von der besten Ehefrau von allen, mit der ich am allerliebsten auf Reisen gehe. Und natürlich meinem Chef. Und meinem Zahnarzt. Nicht zu vergessen meine Sachbearbeiterin im Finanzamt, die meine Steuererklärung bearbeitet. Aber dann kommt gleich Richard.</p>
<p>Wir beide waren bereits auf einigen Trips im In- und Ausland unterwegs. Da lernt man natürlich den Anderen mit all seinen Macken kennen. Richard hat keine Macken. Was für sich genommen ja die Mutter aller Macken ist. Ich halte sein Verhalten dennoch für einen ausgeprägten Gen-Defekt oder so etwas ähnliches.</p>
<p><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border-style: initial; border-color: initial; border-width: 0px;" title="Jede Farbkombi" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/DSCF0458_thumb.jpg" alt="Jede Farbkombi" width="440" height="288" border="0" /><br />
Rettung ist vermutlich nur möglich, wenn Steve Jobs wieder zu Kräften kommt, dann Google aufkauft und die besten Eigenschaften von Android-System und iPhone miteinander verschmelzt. (Richard würde jetzt vermutlich sagen: “Richtig, aber heißt das dann nicht sowieso schon iOS?”). Die Symptome von Richard sind immer dieselben: glänzende Augen, dann ein starrer Blick, Dauergrinsen und die Abkoppelung vom Rest der Welt, wie ein Astronaut, der selig in der Schwerelosigkeit schwebt, aber in seinem dicken Raumanzug die Außenwelt nicht mehr hört, weil die Funkverbindung abgerissen ist.</p>
<p>Auf meine Frage: “Richard, was ist von dieser Apple TV Box zu halten, kann ich die guten Gewissens kaufen, kostet nur 99 Dollar, umgerechnet 68 Euro”, erhält man meist die ungemein ausufernde Antwort: “Ja”. Gewiss, ich bin kein Apple Fan, Fanboy schon gar nicht, wie sich mein Kollege mit etwas Selbstironie früher einmal zu nennen pflegte.</p>
<p><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-style: initial; border-color: initial; border-width: 0px;" title="Das Original Apple Schnuffeltuch" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/DSCF0475-2_thumb.jpg" alt="Das Original Apple Schnuffeltuch" width="448" height="222" border="0" /></p>
<p>Nun stehen wir also in diesem komischen Laden des Apfelkonzerns. Die Größe spottet eigentlich jedem anderen dieser “Stores”, weil er so winzig ist. Dieser hier ist jedoch etwas besonders, weil es  sich um den (O-Ton Richard: “DEN!”) Company Store am Hauptsitz von Apple in Cupertino handelt. Und hier gibt es Dinge, die es eben in keinem Apple Store auf der Welt gibt. Dinge, die der eingefleischte Fan bzw. <span style="text-decoration: line-through;">Richard Gutjahr</span> Fanboy (sic!) unbedingt benötigt. Produkte, deren Design so bestechend ist, dass man sie nur am Hauptsitz des Unternehmens kaufen kann. Und dort und wirklich nur dort gibt es sie. Beispiele?</p>
<p>Schnuffeltücher mit eingesticktem Apple-Logo (9,95 Dollar), Kaffeetassen mit Apple-Logo, verschiedenfarbige Baseball Mützen mit – logisch – Apple-Logo. Babyklamotten und Strampel-Höschen in jeder erdenklichen Farbkombi &#8211; natürlich mit Apple-Logo.</p>
<p><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-style: initial; border-color: initial; border-width: 0px;" title="Babyklamotten aus Cupertino (Made in China)" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/DSCF0478_thumb.jpg" alt="Babyklamotten aus Cupertino (Made in China)" width="449" height="306" border="0" /></p>
<p>Mal ehrlich: Würdet Ihr Eure sieben Wochen alte Tochter in einem Strampelanzug mit rosa Apple Logo stecken? Passend dazu das weiße Mützchen mit eingesticktem goldfarbenen Apple Logo?</p>
<p>Sicherheitshalber habe ich fünf von diesen Stramplern (6 Monate, 9 Monate und der Rest in 12 Monate Größe) für meine kleine Tochter Valentina gekauft, die zufälligerweise sieben Wochen alt ist. Passend dazu zwei dieser (echt süßen) weißen Mützchen mit dem angebissenen Apfel.</p>
<p>Können Mädchen eigentlich auch Fanboys werden?</p>
<p><em>Morgen könnt Ihr bei <a href="http://gutjahr.biz/blog" target="_blank">Richard</a> übrigens mehr über den Company Store lesen. Vielleicht gibt er Euch ja ein paar seiner Apple-T-Shirts ab, die er heute gekauft hat….</em></p>
<p><em><span style="font-size: xx-small;">Fotos: Fuji Finepix x100</span></em></p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2011/08/30/california-diaries-2-gendefekt/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>Finepix X100 (muc 2 sfo)</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 08:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F08%2F28%2Ffinepix-x100-muc-2-sfo%2F&amp;source=marcusschuler&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;service_api=R_95b1a17da015f87d1ce91ef9d7e3c39c&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/flug_klein.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;" title="flug_klein" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/flug_klein_thumb.jpg" alt="flug_klein" width="460" height="312" border="0" /></a></p>
<p><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/DSCF0339.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="DSCF0339" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/DSCF0339_thumb.jpg" alt="DSCF0339" width="462" height="313" border="0" /></a></p>
<p><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/DSCF0306.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="DSCF0306" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/DSCF0306_thumb.jpg" alt="DSCF0306" width="461" height="312" border="0" /></a></p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2011/08/28/finepix-x100-muc-2-sfo/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer Turbo f&#252;r alten PC</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 20:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[S-ATA]]></category>
		<category><![CDATA[Solid State Drive]]></category>
		<category><![CDATA[SSD]]></category>
		<category><![CDATA[windows 7]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer immer einen frischen, schnellen PC besitzen möchte, muss im Grunde alle zwei Jahre seinen Desktop-Computer auswechseln. Will man sich diesem Diktat nicht beugen, dem sei eine interessante Alternative empfohlen, die dem PC wieder neuen Schwung verleiht: Das Zauberwort heißt SSD &#8211; Solid State Drive. Der Vorteil dieser Festplatte: Sie enthält keine Magnetscheiben, auf denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><strong>Wer immer einen frischen, schnellen PC besitzen möchte, muss im Grunde alle zwei Jahre seinen Desktop-Computer auswechseln. Will man sich diesem Diktat nicht beugen, dem sei eine interessante Alternative empfohlen, die dem PC wieder neuen Schwung verleiht: Das Zauberwort heißt SSD &#8211; Solid State Drive.</strong></p>
<p><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/rocketnew.jpg"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="rocketnew" border="0" alt="rocketnew" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/rocketnew_thumb.jpg" width="440" height="150" /></a></p>
<div class="mceTemp">Der Vorteil dieser Festplatte: Sie enthält keine Magnetscheiben, auf denen alle Daten gespeichert werden. Stattdessen lagern diese in einem Flash-Speicher. Und das macht die SSD verdammt schnell.</div>
<div class="mceTemp">&#160;</div>
<div class="mceTemp"><strong>Schneller Start des Betriebssystems</strong></div>
<div class="mceTemp">Selbst ein zwei oder drei Jahre alter PC bootet innerhalb weniger Sekunden hoch. Der Start von Word dauert bei mir 2 Sekunden, Photoshop 64bit benötigt 3 Sekunden.<sup>*</sup>&#160; Der Datendurchsatz kann zwischen 250 MB/s bis zu 500 MB/s &#8211; je nach SATA-Schnittstelle &#8211; betragen. Deshalb sollte man die SSD vor allem dazu nutzen, sein Betriebsystem darauf zu installieren sowie große Programme von dort zu starten.</div>
<p><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/ssd2.jpg"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="ssd" border="0" alt="ssd" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/ssd_thumb1.jpg" width="107" height="98" /></a>Allerdings: SSDs machen in Note- oder Netbooks weniger Sinn, weil dort für eine zweite, herkömmliche Festplatte, die man haben sollte, häufig kein Platz ist. Auch solltet Ihr Euch überlegen, ob Ihr Euren fünf oder sechs Jahre alten PC wirklich nochmals aufrüsten wollt…</p>
<p><strong>Sicherheitsmaßnahmen</strong>     <br />Und noch ein Nachteil des schnellen Flash-Speichers, auf den ich hinweisen muss:&#160; Wenn die SSD mal ausfällt, sind alle Daten futsch. Keine Chance auch nur den Hauch einer Partition, so wie bei der guten alten Festplatte, zu retten. Dennoch ist das Risiko des Datenverlustes gering, wenn man alles richtig macht – zum Beispiel, indem man&#160; regelmäßig Backups seines Rechners macht.</p>
<p><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/col_ssd2.jpg"><img style="border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto; padding-top: 0px" title="col_ssd" border="0" alt="col_ssd" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/col_ssd_thumb2.jpg" width="450" height="150" /></a></p>
<p>SSD sind mittlerweile halbwegs erschwinglich geworden, weil die Nachfrage steigt. Also ein guter Zeitpunkt, um einzusteigen. Eine SSD mit 120 GB, auf der man nur das Betriebsystem sowie die wichtigsten Programme, die besonders schnell starten sollen, installiert, reicht vollkommen aus.</p>
<p><strong>SSD teurer als herkömmliche Festplatten</strong>     <br />Allerdings muss für das Gerät deutlich mehr bezahlen als für eine herkömmliche Festplatte. Zwischen 150 und 250 Euro. Pro Gigabyte ist das ein Preis von 1,37 Euro, wenn man von einer SSD mit 120 GB Kapazität und einem Preis von 165 Euro ausgeht. Zum Vergleich:&#160; Das Gigabyte einer vergleichbaren &quot;normalen&quot; Festplatte kostet derzeit rund 0,20 Euro. Allerdings vergleichen wir hier Go-Carts mit Formel1-Rennwagen.</p>
<p><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/werkzeug.jpg"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="werkzeug" border="0" alt="werkzeug" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/werkzeug_thumb.jpg" width="440" height="150" /></a></p>
<p>Wer jetzt denkt, er muss seinen PC für den Einbau der SSD zum Händler bringen, kann das natürlich tun. Keine Sorge, Ihr kriegt das aber auch alleine hin. Ihr müsst die 2,5 Zoll große SSD nur in einen Einbaurahmen für 3,5 Zoll Festplatten reinschrauben. Preis: € 5,99. Danach müsst Ihr vom Mainboard zur neuen Platte ein SATA-Kabel ziehen (siehe Bild oben) und am Ende noch ein Stromkabel, das vom Netzteil kommt, an der SSD klemmen. Fertig.</p>
<p><strong>Schritt-Für-Schritt-Anleitung</strong>     <br />Bevor Ihr mit der neuen Platte arbeiten könnt, müsst ihr noch an ein paar Einstellungen denken – sowohl im Betriebssystem als auch im Bios.</p>
<p>Vor der Installation des Betriebssystems müsst Ihr diese drei Punkte unbedingt beachten:</p>
<ul>
<li>Firmware (BIOS) des Mainboards aktualisieren </li>
<li>AHCI Modus im BIOS für den S-ATA Controller aktivieren </li>
<li>Windows 7 oder Ubuntu installieren (Kein Backup oder alte Images einspielen!) </li>
</ul>
<p>Habt Ihr Windows 7 bzw. Ubuntu installiert, müsst Ihr jetzt nur noch ein paar Einstellungen am Betriebsystem vornehmen. Ziel: Die SSD soll möglichst schnell Daten ausliefern können und relativ wenig mit Schreibarbeit belästigt werden.</p>
<p>So stellt Ihr in Windows 7 die SSD optimal auf das Betriebssystem (Windows 7)&#160; ein:</p>
<ul>
<li><strong>User-Daten verschieben        <br /></strong>Unter C:\ wie “Eigene Dokumente”, “Bilder”, “Downloads”, “Desktop”, etc. bitte auf die “echte” Festplatte, vermutlich Laufwerk D:\ verschieben.       </p>
</li>
<li><strong>“Windows Search” abschalten        <br /></strong>&#8211;&gt; Start –&gt; Systemsteuerung –&gt; Verwaltung –&gt; Dienste –&gt; Windows Search –&gt; Rechte Maustaste –&gt; Eigenschaften –&gt; “Beenden” und “Starttyp” “deaktiviert” einstellen.
<p></li>
<li><strong>Indexierung der SSD abschalten        <br /></strong>Im Windows-Explorer –&gt; Rechte Maustaste auf Platte C:\ (Unsere SSD) –&gt; Eigenschaften –&gt; und Checkbox ganz unten <strong>deaktivieren </strong>(Zulassen, dass für Dateien auf diesem Laufwerk…)
<p></li>
<li><strong>Superfetch abschalten        <br /></strong>Auf Windows Start –&gt; Regedit starten –&gt; HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\       <br />Session Manager\Memory Management\PrefetchParameters, Enable Superfetch auf “0” stellen.
<p></li>
<li><strong>Prefetch ausschalten        <br /></strong>Auf Windows Start –&gt; Regedit starten –&gt; HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\       <br />Session Manager\Memory Management\PrefetchParameters -&gt; Enable Prefetcher auf “0” stellen.
<p></li>
<li><strong>Defragmentierung abschalten        <br /></strong>&#8211;&gt; Start –&gt; Systemsteuerung –&gt; Verwaltung –&gt; Dienste –&gt; Defragmentierung –&gt; Rechte Maustaste –&gt; Eigenschaften –&gt; “Beenden” und “Starttyp” “deaktiviert” einstellen.
<p></li>
<li><strong>Energieoptionen für Festplatten abschalten</strong>       <br />&#8211;&gt; Start –&gt; Systemsteuerung –&gt; Energieoptionen –&gt; Energiesparplanoptionen ändern –&gt; Erweiterte Einstellungen       <br />–&gt; Festplatte ausschalten auf “0” Minuten stellen (Nie)
<p> </li>
<li><strong>Temp Dateien umleiten        <br /></strong>&#8211;&gt; Start –&gt; Systemsteuerung –&gt; System –&gt; Erweiterte Systemeinstellungen –&gt; Umgebungsvariablen –&gt; Pfade “TEMP” und “temp” auf “normale Festplatte umleiten. (Bitte nicht vergessen, das Verzeichnis “temp” dann auch wirklich einzurichten <img style="border-bottom-style: none; border-right-style: none; border-top-style: none; border-left-style: none" class="wlEmoticon wlEmoticon-winkingsmile" alt="Zwinkerndes Smiley" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/08/wlEmoticon-winkingsmile.png" />) Die Luxusversion wäre es übrigens, das Temp-Verzeichnis auf einer RAM Disk einzurichten…
<p></li>
<li><strong>Auslagerungsdatei entfernen bzw. verlagern        <br /></strong>&#8211;&gt; Start –&gt; Systemsteuerung –&gt; System –&gt; Erweiterte Systemeinstellungen –&gt; Unter “Leistung”&#160; &#8211;&gt; Einstellungen –&gt;       <br />Erweitert –&gt; Ändern –&gt; SSD Platte C:\ –&gt; “Keine Auslagerungsdatei” einstellen. </li>
</ul>
<p>Wenn Ihr all diese Einstellungen – okay, okay – es waren doch etliche, so vorgenommen habt, steht dem neuen Turbo-Antrieb Eures PCs nichts mehr im Wege.</p>
<p><span style="color: #666666"><span style="font-size: xx-small"><sup>* </sup></span><span style="font-size: x-small">(Ich arbeite mit einer Athlon Dual Core CPU 5600 und 8 GB RAM)</span></span></p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2011/08/05/neuer-turbo-fr-alten-pc/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>100 Tage Larry Page</title>
		<link>http://www.marcus-schuler.com/2011/07/25/100-tage-larry-page/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 09:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netze]]></category>
		<category><![CDATA[Larry Page]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Levy]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwas mehr als 100 Tage ist Larry Page Chef von Google. Der Mitbegründer des größten Web-Unternehmens der Welt hatte im April den Job des CEO von Eric Schmidt übernommen. Schon jetzt lässt sich bilanzieren: Page macht einiges anders als sein Vorgänger. Larry Page hat alle Kritiker Lügen gestraft. Waren die im Frühjahr noch skeptisch, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-2397" title="Google CEO Larry Page" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/07/lpage-e1311980038269.jpg" alt="Google CEO Larry Page" width="445" height="187" />Etwas mehr als 100 Tage ist Larry Page Chef von Google. Der Mitbegründer des größten Web-Unternehmens der Welt hatte im April den Job des CEO von Eric Schmidt übernommen. Schon jetzt lässt sich bilanzieren: Page macht einiges anders als sein Vorgänger.<br />
</strong><br />
Larry Page hat alle Kritiker Lügen gestraft. Waren die im Frühjahr noch skeptisch, ob der Führungsqualitäten des Google Mitbegründers, hat sich diese Bild spätestens seit der jüngsten Telefonkonferenz mit Analysten in der vergangenen Woche geändert. Der 38jährige steht nicht nur seit mehr als 100 Tagen an der Spitze des Unternehmens, sondern er baut es auch kräftig um.</p>
<p>In den vergangenen Jahren mit Eric Schmidt als CEO wurde immer ein bestimmtes Bild bemüht: Er, Schmidt, sei so etwas wie der kühle Lenker des Konzerns, hieß es. Die beiden Gründer hätten Schmidt zu Google geholt, damit er sie an die Hand nehme. Sein Job: Aufpassen, dass Brin und Page nicht allzu “spleenigen” Ideen nachhängen und das kreative Potential der beiden in die richtigen Bahnen lenken.  Jetzt scheint sich ein anderes Bild herauszukristallisieren. Page hat dem Konzern längst eine neue Richtung verordnet. Seine Botschaft lautet: Google muss sich wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.</p>
<p><strong>Konzentration aufs Wesentliche</strong><br />
<em>&#8220;Ich habe den Eindruck, dass er sich viel stärker um die Produkte kümmert&#8221;</em>, sagt auch <a title="Website von Steven Levy" href="http://www.stevenlevy.com/" target="_blank">Steven Levy</a>, der eines der besten Tech-Bücher über Google <em>(<a title="In The Plex von Steven Levy" href="https://www.amazon.de/dp/1416596585/ref=as_li_tf_til?tag=marcusschuler-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=1416596585&amp;adid=0J4BN18A78X5FMXTJAY9&amp;" target="_blank">In The Plex, How Google Thinks, Works, and Shapes Our Lives [Affiliate Link</a>]) </em>geschrieben hat.</p>
<div id="attachment_2422" class="wp-caption aligncenter" style="width: 420px">
	<img class="size-full wp-image-2422" title="Buchautor Steven Levy" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/07/collevy-e1311978309659.jpg" alt="Buchautor Steven Levy" width="420" height="198" />
	<p class="wp-caption-text">Buchautor Steven Levy</p>
</div>
<p>Page fördere gezielt die Mitarbeiter, die für jede Produktgruppe verantwortlich seien. Er bringe die Leute zusammen und gebe ihnen Entscheidungsgewalt, so dass sie mehr als eine Einheit denken und weniger als in fünf von einander getrennten Unternehmensbereichen. &#8220;<em>Er will Silo-Denken verhindern</em>&#8220;, erklärt Wired-Autor Levy zu den Beweggründen.</p>
<p>Levy gilt als einer der intimsten Kenner von Google. Sein Buch ist quasi DAS Standard-Werk. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1998 begleitet er den Konzern, der mittlerweile mehr als 24tausend Mitarbeiter umfasst.</p>
<p>Dass Page den Konzern wieder enger zusammenführen will und den Blick seiner Mitarbeiter  für das große Ganze schärfen möchte, hat er bereits in den zurückliegenden Wochen deutlich gemacht.</p>
<p><strong>Page räumt auf</strong><br />
Page verabschiedet sich von einem Projekt innerhalb des Google Konzerns nach dem anderen. So musste vor einigen Tagen das Google Labs daran glauben &#8211; eine Einheit, die neue Online-Produkte, die sich noch im Entwicklungsstadium befinden, öffentlich vorstellt.</p>
<p>In den Wochen zuvor beendete Page bereits andere Dienste: Powermeter zum Beispiel, eine Software, die helfen sollte, in den eigenen vier Wänden mehr Energie zu sparen. Geopfert wurde aber auch Health, ein Dienst, bei dem man unter anderem seine Krankenakte führen konnte. Zwei Dienste, die bislang für Google nicht unwichtig waren. Sie sollten zeigen, dass der Unternehmen kein normaler Konzern ist, der einzig aufs Geld verdienen aus ist. Vielmehr sollten diese und andere Dienste zeigen, dass man sich in Mountain View auch für das Gemeinwohl engagiert. Dieses Engagement fährt Page jetzt zurück.</p>
<p>Autor Steven Levy ist dennoch optimistisch, dass trotz dieser Maßnahmen der Ruf Pages innerhalb des Konzerns nicht leiden wird. Im Gegenteil.</p>
<p><em>&#8220;Ihn umgibt dort ein geheimnisvoller Nimbus&#8221;,</em> so Levy.<em> &#8220;Ihm wird große Bewunderung entgegengebracht. Schließlich hat er die Mitarbeiter selbst ausgewählt. Und das sind vornehmlich Ingenieure, die sich vorgenommen haben, die Welt verändern zu wollen.&#8221; </em></p>
<p><em></em>Page habe dafür gesorgt, genau diese Menschen für das Unternehmen zu gewinnen. Sie stellten das Gros der Mitarbeiter dar. Schon allein deshalb werde er von den Google Mitarbeitern sehr geschätzt.</p>
<p><strong>Letzte Chance Social Media</strong><br />
Mit der Konzentration auf das Kerngeschäft, also den großen Themen &#8220;Suche&#8221;, dem Online-Video-Portal YouTube, dem Smart Phone Betriebsystem Android &#8211; mit all diesen Maßnahmen will Page auch deutlich machen, dass er nicht der &#8220;Träumer&#8221; ist, der mit Roller Blades an den Füßen übers Firmengelände fährt, um auf neue Ideen zu kommen.</p>
<p>Über die Gründe für dieses rationale, ja &#8220;normale&#8221; unternehmerische Handeln kann man nur spekulieren: In den vergangenen Jahren musste Page feststellen, dass vor allem Facebook, aber auch Twitter immer mehr Nutzer von Google abziehen. Das sind potentielle Kunden, die dem Unternehmen fehlen, weil sie sich mehr außerhalb der Googleschen Einflußphäre aufhalten. Dadurch haben sie auch wengier Zeit, die Werbeanzeigen von Google anzuklicken, die dem Unternehmen in den vergangenen Jahren Milliarden Gewinne beschert haben. Die Lösung lautet für Page: Google+. Der Frontalangriff auf Facebook und Twitter. Darauf hat Page seine beiden besten Leute angesetzt: Bradley Horowitz und Vic Gundotra.</p>
<p>Faszinierend sei derzeit, so erzählt Levy, dass Vic Gundotra, Chef des sozialen Netzwerks Google+, sich auf einer Wellenlänge mit all den Google-Mitarbeitern befinde, die für die Themen Suche, Anzeigen, Youtube und Android zuständig seien. Das wiederum sei bezeichnend: Larry Page sehe das Thema &#8220;Soziale Netzwerke&#8221; als das Thema an, das Google dieses Jahr gelingen müsse.</p>
<p>Sollte Google allerdings mit seinem erneuten Versuch scheitern, in das &#8220;Social Web&#8221; einzustiegen, dann, so sind sich auch die Analysten an der Wall Street einig, dürfte für Page und den Suchmaschinen-Konzern der Zug abgefahren sein. Genau das scheint aber gerade nicht zu passieren: Google+ feiert Woche für Woche neue Benutzer. Erst am Wochenende wurde 20 Millionen Mitglieder Marke geknackt. Auch die Analysten, die im April noch sehr skeptisch waren, scheint Page für sich gewonnen zu haben. So jedenfalls sieht es Buchautor Steven Levy:</p>
<p><em>&#8220;Die Analysten und Larry Page hatten einen schlechten Start miteinander&#8221;,</em> meint er.<em> &#8220;Gerade frisch im Amt war er [Page] nur für ein paar Minuten bei der ersten Telefonkonferenz dabei. Bei den jüngsten Quartals-Gesprächen war er jeweils die ganze Zeit anwesend.&#8221;</em></p>
<p>Ihm sei es gelungen, fährt Levy fort, die Analysten für sich einzunehmen. Natürlich seien die auch über die glänzenden Ergebnisse &#8211; 9 Milliarden Dollar Umsatz im letzten Quartal &#8211; begeistert. Das Verhältnis habe sich deutlich gebessert. Sie seien nun bereit, ihm für eine ganze Weile ihr Wohlwollen zu schenken.</p>
<p><em>Diesen Text habe ich in gekürzter Fassung für den <a title="Deutschlandfunk" href="http://www.dradio.de" target="_blank">Deutschlandfunk</a> und dort die Sendung &#8220;Computer &amp; Kommunikation&#8221; verfasst.</em></p>
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