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	<title>Marcus Schuler &#187; Google</title>
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		<title>Marcus Schuler &#187; Google</title>
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		<title>Update: Die besten Android Apps</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 08:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Android Apps]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor fast einem Jahr habe ich an dieser Stelle meine liebsten Apps für das Android System vorgestellt. Mittlerweile sind wieder so viele neue Apps erschienen, dass es Zeit ist für ein kleines Update.&#160; Im Laufe der Zeit entwickelt man für bestimmte Apps Präferenzen. Irgendwann sind dann mehrere Bildschirme vollgestopft&#160; und man sollte ausmisten. Langsam stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><strong>Vor fast <a href="http://www.marcus-schuler.com/2010/10/17/die-besten-und-wichtigsten-android-apps/" target="_blank">einem Jahr</a> habe ich an dieser Stelle meine liebsten Apps für das Android System vorgestellt. Mittlerweile sind wieder so viele neue Apps erschienen, dass es Zeit ist für ein kleines Update.&#160; </strong></p>
<p>Im Laufe der Zeit entwickelt man für bestimmte Apps Präferenzen. Irgendwann sind dann mehrere Bildschirme vollgestopft&#160; und man sollte ausmisten. Langsam stellt sich die Erkenntnis ein, dass man jene Applikation, die man nach dem ersten Mal ausprobieren so klasse fand, im Alltag kaum benutzt. Andere löscht man nach ein paar Wochen wieder, weil sie sich als fehlerhaft oder zu kompliziert erwiesen haben. Deshalb habe ich Euch eine aktualisierte Liste mit empfehlenswerten Apps zusammengestellt.</p>
<p><a title="Android Market" href="https://market.android.com/?hl=de" target="_blank"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto; padding-top: 0px" title="Android Market" border="0" alt="Android Market" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/android_market_thumb.png" width="453" height="74" /></a></p>
<p><strong>Email – Back To The Roots     <br /></strong><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 10px 8px 1px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="20100119221815!Gmail_logo" border="0" alt="20100119221815!Gmail_logo" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/20100119221815Gmail_logo_thumb.png" width="173" height="83" />Kostenlose Email bei Google ist schon klasse. Wenn man sich einmal an das Gmail-Bedienkonzept gewöhnt hat, merkt man wie smart und durchdacht das Webinterface ist. Seit gut einem dreiviertel Jahr habe ich einen gekauften Account bei Google, einen sogenannten Apps Account: Der Mailverkehr meiner privaten Domain läuft über die Email-Server des Unternehmens. Rund 50 Euro pro Jahr pro Email-Account bezahle ich. Dafür bekomme ich 25GB Email-Speicher pro Benutzer und muss mich um nichts mehr kümmern – inklusive Postini Spam Filter. Langer Rede, kurzer Sinn: Dadurch benutze ich wieder den Original Email Client von Google für Android. Und was soll ich sagen? Er ist einfach am leichtesten und besten zu bedienen. K9 Mail &#8211; wie vor einem Jahr vorgestellt &#8211; ist zwar schön und gut; der Original-GMail Client stürzt dafür nicht ab und bietet eine nahtlose Integration in die Google-Welt.</p>
<hr />
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Währungsrechner – Currency Converter</strong>    <br /><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 10px 13px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="CurrencyConverter" border="0" alt="CurrencyConverter" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/CurrencyConverter_thumb.png" width="144" height="160" />Wer viel auf Reisen ist, und mal schnell den Wechselkurs von Euro zu Britischem Pfund oder US Dollar wissen möchte, ist mit <a href="https://market.android.com/details?id=com.pocketools.currency&amp;feature=search_result" target="_blank">Currency Converter</a> am besten bedient. Die App gibt es in zwei Versionen: kostenlos mit Werbung finanziert oder zum Preis von 50 Cent, dann eben ohne Werbung. Die Software tut, was man ihr sagt, aktualisiert bei Aufruf die wichtigsten Währungskurse und versorgt einen, so man möchte, mit wichtigen Finanz-Nachrichten.</p>
<hr />
<p><strong>     <br />Wenn einer eine Reise tut – Tripit</strong>    <br /><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 10px 11px 1px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="Tripit" border="0" alt="Tripit" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/Tripit_thumb.png" width="157" height="105" /><a href="https://market.android.com/details?id=com.tripit&amp;feature=search_result" target="_blank">Tripit</a> fügt sich nahtlos an den vorherigen Tipp an. Die App lohnt sich, wer viel unterwegs ist. An eine geschützte Email-Adresse kann man seine Buchungsbestätigung des Flugtickets, der Mietwagen- oder Hotel-Buchung schicken – Tripit liest die meisten Bestätigungen ein und legt sie als eine Reise im System an. Schlussendlich erhält man eine Übersicht über die geplante Reise, bekommt Warnungen, wenn sich ein Flug verspätet und erhält Tipps, wo man im Flieger am besten nicht sitzen sollte, weil zum Beispiel gleich daneben die Toiletten sind. Die App selbst ist kostenlos. Der Dienst ist in der Grundversion kostenlos, die meisten Funktionen lassen sich aber nur gegen Bezahlung aktivieren.</p>
<p>
<hr /><strong>     <br />Wifi Finder – damit es unterwegs nicht zu teuer wird      <br /></strong><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 10px 9px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="wififinder" border="0" alt="wififinder" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/wififinder_thumb.png" width="94" height="158" />Kein Wifi im Hotel oder nur zu überteuerten Konditionen. Das ist oftmals sehr ärgerlich. Häufig verlangen Hotels zwischen 10 und 20 Euro zusätzlich für den Internetzugang. <a href="https://market.android.com/details?id=com.jiwire.android.finder&amp;feature=search_result" target="_blank">Wifi Finder</a> leistet hier gute Hilfe. Die App findet nicht nur das nächste Wlan und zeigt an, ob es sich um ein offenes oder geschlossenes Netz handelt. Man kann sich auch eine aktuelle Datenbank herunterladen. Ist man nun, sagen wir in Hamburg, dann&#160; sagt mir die App, wo den nächst gelegenen offen Wlan-Zugang finde. Wifi Finder ist kostenlos und hat sich bislang prima bewährt.</p>
<p>
<hr /><strong>     <br />BoxToGo für FritzBox      <br /></strong><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 10px 10px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="BoxToGo" border="0" alt="BoxToGo" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/BoxToGo_thumb.png" width="162" height="148" />AVM ist eine deutsche Firma aus Berlin, die die berühmte Fritzbox herstellt: Das Gerät ist DSL-Modem, Router, Wifi-Access-Point und Dect-Station in einem (vermutlich habe ich 10.000 weitere Funktionen vergessen). Jedenfalls: Fritzboxen sind Kult, sie sind so etwas wie der Apple unter den Routern:</p>
<p>Beste Verarbeitung, tolles Bedienkonzept, und sie tun, was man ihnen sagt. AVM bietet rund um die Fritzbox einige recht gute Apps für iOs und Android an. Die derzeit beste App hat jedoch ein Entwickler herausgebracht. <a href="https://market.android.com/details?id=de.almisoft.boxtogofull&amp;feature=search_result" target="_blank">BoxToGo</a> zeigt mir nicht nur, welche Anrufe ich verpasst habe, die zuhause auf dem Festnetz eingegangen sind, sie ermöglicht auch das so genannte Call Through (“Durchrufen”) und zwar ohne lästige Eingabe von Pin-Nummer etc..</p>
<p><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 2px 8px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="BoxToGo_001" border="0" alt="BoxToGo_001" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/BoxToGo_001_thumb.png" width="164" height="260" />Von meinem Smart Phone rufe ich zuhause an und lasse mich von meiner Fritzbox ins Ausland verbinden. Und das zu den Kosten eines normalen Handy-zu-Festnetzgesprächs, weil ich fürs Ausland eine Flatrate habe.&#160; Bislang musste ich die Auslandsnummer samt Pin und # mühsam über die Telefontastatur eingeben, dank der App passiert das alles automatisch. Über BoxToGo kann ich natürlich auch meinen Anrufbeantworter an- und ausschalten, die Box konfigurieren und andere Rechner zuhause in meinem Netzwerk wecken.</p>
<p>
<hr /><strong>     <br />Killing me softly      <br /></strong><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 10px 9px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="taskkiller_001" border="0" alt="taskkiller_001" align="left" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/taskkiller_001_thumb.png" width="147" height="210" />Der <a href="https://market.android.com/details?id=com.rechild.advancedtaskkiller&amp;feature=search_result" target="_blank">Advanced Task Killer</a> ist die App vor der uns die Computermagazine immer warnen. Mit der Software könnt Ihr Euren Arbeitsspeicher ruck-zuck aufräumen. Hängt sich mal eine App auf, hier könnt ihr sie gnadenlos aus dem Kurzzeitspeicher schießen. Advanced Task Killer ist zwar werbefinanziert, und dennoch die ideale Quick and Dirty Lösung.</p>
<p>&#160;</p>
<hr /><em>   <br />PS: Alle hier vorgestellten Programme könnt Ihr im <a href="https://market.android.com/?hl=de" target="_blank">Android Market Place</a> von Eurem Desktop aus auf dem Android Smart Phone installieren. Einfach auf “installieren” klicken, dann wird die Software automatisch auf Eurem Telefon geladen.</em></p>
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		<title>Google+ Veni, Vidi, Vici</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 09:31:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Vic Gundotra]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Facebook Alternative Google+ hat sich etabliert. Nach etwas mehr als drei Monaten ist dem Suchmaschinen-Konzern sowohl der große Wurf als auch der sichere Einstieg in den Markt der sozialen Netzwerke gelungen. Vic Gundotra, innerhalb von Google für das neue soziale Netzwerk zuständig, hat sich mit seiner Strategie, die besten Leute bei Google zusammenzubringen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F09%2F06%2Fgoogle-veni-vidi-vici%2F"><br />
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			</a>
		</div>
<p><strong><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-style: initial; border-color: initial; border-width: 0px;" title="google-plus-logo" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/google-plus-logo_thumb.jpg" alt="google-plus-logo" width="131" height="130" align="left" border="0" />Die Facebook Alternative Google+ hat sich etabliert. Nach etwas mehr als drei Monaten ist dem Suchmaschinen-Konzern sowohl der große Wurf als auch der sichere Einstieg in den Markt der sozialen Netzwerke gelungen. </strong></p>
<p>Vic Gundotra, innerhalb von Google für das neue soziale Netzwerk zuständig, hat sich mit seiner Strategie, die besten Leute bei Google zusammenzubringen und mit ihnen unter Hochdruck das neue Angebot zu entwickeln, auf ganzer Linie durchgesetzt.<br />
Damit dürfte er auch ein Stück weit die sonst bei Google übliche, stark dezentrale Arbeitsweise auf den Kopf gestellt haben. Innerhalb von Google wird das Projekt nach wie vor als absolute Chefsache behandelt. Gundotra und sein Co Horowitz berichten täglich direkt an Larry Page.</p>
<p><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Photo: Google" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/gundotra.jpg" alt="Photo: Google" width="452" height="238" border="0" />  <em><span style="font-size: x-small;">Google+ Chef Vic Gundotra<br />
</span></em><br />
Zugleich hat sich Ex-Microsoft-Mitarbeiter Gundotra, der zuvor unter anderem für die Entwicklung des Smart Phone Betriebssystems Android mit zuständig war, als neuer starker Mann unterhalb von Larry Page und Sergei Brin positioniert. Um einstige Google-Größen wie der klugen  Marissa Mayer ist es etwas ruhiger geworden. Sie kümmert sich jetzt um Lokalisierungsdienste.</p>
<p>Schaut man sich die Stream viele User von Google+ an, dann äußern sich die meisten sehr zufrieden über die Funktionalität des Dienstes. Immer wieder liest und hört man Sätze wie: “<em>So müsste Facebook auch sein</em>” oder “<em>Genau das fehlt mir bei Facebook</em>”. Sicherlich liegt das an der leichten Bedienbarkeit des Dienstes, aber auch, dass die Einstellungen zur Privatsphäre von Anfang aktiviert sind. Sprich: Wer mehr von sich preisgeben möchte, muss das Google in den leicht zu erreichenden &#8220;Settings&#8221; erst einstellen. Bei Facebook war das in der Vergangenheit genau anders herum.</p>
<p>Dennoch dürfte Google+ erst ganz am Anfang stehen. Etliche Funktionen fehlen, viele kleine Verbesserung dürften in den kommenden Monaten für weiter wachsende Popularität sorgen.</p>
<p><strong><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/suche.png"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="suche" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/suche_thumb.png" alt="suche" width="444" height="158" border="0" /></a> </strong></p>
<p><strong>Fehlende Suchfunktion</strong><br />
Besonders schmerzlich vermisst wird eine Suchfunktion, mit der sich die Streams, also die Einträge aller User, durchsuchen lassen. Zur Zeit ist nur eine Suche nach Profilnamen möglich. Vermutlich hat man bei Google davon abgesehen, diese Funktion gleich von Anfang an einzusetzen, um Geschwindigkeit und Stabilität des Systems nicht zu gefährden. Nachdem nun ein “Normalbetrieb” erreicht ist, in dem sich auch der tägliche User-Zuwachs halbwegs berechnen, das heißt skalieren lässt, dürfte der Einführung der Suchfunktion hoffentlich nichts mehr im Wege. Dass sie kommt, ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Schließlich ist Google ein Suchmaschinen-Unternehmen, oder?</p>
<p><strong><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/circle.png"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="circle" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/circle_thumb.png" alt="circle" width="130" height="130" align="left" border="0" /></a>Ordnung ist das halbe Leben…<br />
</strong>Vermisst wird aber nicht nur die Suche: Wer von peniblem Gemüt ist, ärgert sich vermutlich über die mühselige Zusammenklauberei. Wer Ordnung in seine “Circles”, seine Kreise, bringen möchte, tut sich schwer. Je größer die Zahler der Follower, umso schwieriger. Was fehlt, ist ein übersichtliches, textorientiertes Tool, mit dem sich User schnell und leicht sortieren lassen.</p>
<p><strong>Markennamen</strong><br />
Wie bereits im Juli von Gundotra angekündigt, könnten vermutlich noch dieses Jahr Profilseiten kommen. Das heißt: Unternehmen bekommen die Möglichkeit, eigene Seiten bei Google+ unter ihrem Firmennamen zu eröffnen.</p>
<p><strong>Google Apps User<br />
</strong>Ebenso steht noch die Integration Millionen Google Apps Nutzer aus. Das sind diejenigen, vor allem Unternehmen, die ihre Email-Konten und <a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/google_apps_logo.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="google_apps_logo" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/google_apps_logo_thumb.jpg" alt="google_apps_logo" width="187" height="201" align="right" border="0" /></a>ihre Textverarbeitung (Google Docs) bei dem Suchmaschinen-Unternehmen hosten. Im Moment können die zahlenden Apps-Nutzer noch kein Profil erstellen, und damit ein Google+ Konto eröffnen. Viele wählen deshalb den Umweg über einen normalen (kostenlosen) Gmail-Account. Problem: Hat man dort erst mal alles eingerichtet, Fotos hochgeladen, Kreise aufgebaut und sortiert, möchte man die Daten natürlich auch in den “regulären” Account mitnehmen. Die spannende Frage dürfte sein, ob Google später einen Transfer vom Gmail zum Apps-Account anbieten wird.</p>
<p><strong>Android- und iPhone Apps<br />
</strong>Mit Hochdruck wird offenbar auch an der Optimierung der Android- und iPhone Apps gearbeitet. Die Android-App ist hier der Apple-Plattform überlegen. Besonders der automatische Photo Upload macht im Moment noch den Unterschied sowie das problemlose hin- und herwechseln zwischen den einzelnen Circles.</p>
<p><strong><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/video.png"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="video" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/video_thumb.png" alt="video" width="448" height="286" border="0" /></a><br />
Transparenz und Offenheit</strong><br />
Google geht auch neue Wege in Sachen Kommunikation: In den vergangenen Wochen haben immer wieder Teammitglieder über die einzelnen Neuerungen berichtet. Nicht Google+ Boss Gundotra war da vor der Kamera zu sehen, sondern die Entwickler selbst. Die mittlerweile etwas nervende Diskussion um Pseudonyme als Profil-Namen ging man offensiv an. Gundotra selbst begründete, weshalb man nur echte Namen toleriert.</p>
<p><strong>Wie es weiter geht…<br />
</strong>Sicher ist auch: Die Zeiten der großen Meilensteine, also der Tage an denen große Updates durchgeführt werden, sind längst vorbei. Google wird – wie in den vergangenen Wochen -  immer wieder Änderungen und Detail-Verbesserungen an seinem System durchführen.</p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2011/09/06/google-veni-vidi-vici/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>California Diaries (5)–Wie Eric Schmidt seinen Landsleuten die Leviten liest</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 17:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[dreamforce2011]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Benioff]]></category>
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		<description><![CDATA[Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt redet seinen Landsleuten ins Gewissen und kaum einer nimmt davon Kenntnis. Wenige Stunden nach seinem Podiumsgespräch auf der Dreamforce 2011 Konferenz in San Francisco zitieren verschiedene Online-Medien Schmidts Einlassungen zu den laufendenden Patentstreitigkeiten. Doch seine mahnenden Worte über den Zustand der amerikanischen Wirtschaft finden offenbar nur wenig Wiederhall.  In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F09%2F03%2Fcalifornia-diaries-5wie-eric-schmidt-seinen-landsleuten-die-leviten-liest%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2011%2F09%2F03%2Fcalifornia-diaries-5wie-eric-schmidt-seinen-landsleuten-die-leviten-liest%2F&amp;source=marcusschuler&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;service_api=R_95b1a17da015f87d1ce91ef9d7e3c39c&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><strong>Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt redet seinen Landsleuten ins Gewissen und kaum einer nimmt davon Kenntnis. Wenige Stunden nach seinem Podiumsgespräch auf der Dreamforce 2011 Konferenz in San Francisco zitieren verschiedene Online-Medien Schmidts Einlassungen zu den laufendenden Patentstreitigkeiten. Doch seine mahnenden Worte über den Zustand der amerikanischen Wirtschaft finden offenbar nur wenig Wiederhall.  </strong></p>
<p>In der großen Keynote-Halle des Moscone Centers mitten im Zentrum von San Francisco Platz ist für 15.000 Menschen Platz. Fast alle Stühle sind an diesem Nachmittag besetzt. Alle wollen Eric Schmidt reden hören. Aber hören sie ihm auch wirklich zu?</p>
<p>Riesige HD-Monitore hängen von den Decken herab -  eine Lichttechnik kommt zum Einsatz, wie man sie sonst nur bei großen Pop-Konzerten findet. Ein Kamerakran fährt immer wieder über die Zuschauerköpfe hinweg.</p>
<p><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="ericschmidt" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/ericschmidt.jpg" alt="ericschmidt" width="463" height="208" border="0" /><br />
Marc Benioff, Chef des Cloud Computing Anbieters Salesforce, lädt sich jedes Jahr zur unternehmenseigenen Dreamforce Konferenz prominente Gesprächspartner ein. Im vergangenen Jahr war es Bill Clinton, in diesem Jahr ist es der 56-jährige Schmidt.</p>
<p><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: right; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="DSCF0580" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/DSCF0580.jpg" alt="DSCF0580" width="165" height="260" align="right" border="0" />Benioff, knapp zehn Jahre jünger als Schmidt, deutlich korpulenter, breitschultrig und groß spricht vor großem Publikum meist wie ein TV-Prediger. Als er jedoch Eric Schmidt ankündigt, scheint auch so etwas wie Respekt und Anerkennung in seiner Stimme mitzuschwingen. Merklich nimmt sich der Salesforce-Chef zurück.</p>
<p>Zwei Milliardäre sitzen sich da in Ledersesseln auf der Bühne gegenüber. Seit vielen Jahren kennt und schätzt man sich. Das Silicon Valley ist kleiner als es von außen scheint. Benioff auf der einen Seite,  &#8211; Chef eines großen Unternehmens mit rund 5.500 Mitarbeitern weltweit, das hauptsächlich für Verkäufer-, Marketing- und Vertriebsleute Anwendungen in der Cloud anbietet, und auf der anderen Seite &#8211; Eric Schmidt, ein Urgestein des Silicon Valley, der bereits Chef von Sun Microsystems und Novell war, also der ganz klassischen, “alten” IT-Industrie, bevor er 2001 als CEO zu Google kam.</p>
<p>Zu Google sei er gekommen, meint Schmidt eingangs, weil das Leben schlicht zu kurz sei: “Man sollte immer mit Menschen zusammenarbeiten, die man mag.”</p>
<p><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Foto: Richard Gutjahr" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/richard_SchmidtBenioff.jpg" alt="Foto: Richard Gutjahr" width="460" height="268" border="0" /><br />
Schmidt wirkt entspannt und gelassen. Seit April 2011 steht er nicht mehr in direkter Verantwortung bei Google, er ist nicht mehr der CEO, sondern Chef des Verwaltungsrats, dem Aufsichtsgremium. Neben seiner Lehrtätigkeit an der benachbarten Stanford Universität, nimmt er seine Aufsichtstätigkeit offenbar sehr gerne wahr. Jedenfalls soll er sehr häufig in seinem Büro am Google Hauptquartier in Mountain View sein.</p>
<p>Die meiste Zeit hat er die Beine übereinander geschlagen. Das Gespräch der beiden plätschert dahin, Schmidt lobt Apple-Gründer Jobs als den vielleicht besten CEO der letzten 100 Jahre. Microsoft hingegen kritisiert er. Zwischen den Zeilen merkt man, dass seine Wertschätzung gegenüber Steve Ballmer nur wenig ausgeprägt scheint.</p>
<p><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/microsoft-logo.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; padding-top: 0px; border: 0px;" title="microsoft-logo" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/microsoft-logo_thumb.jpg" alt="microsoft-logo" width="194" height="47" align="left" border="0" /></a>Schmidt vertritt die These, dass Tech-Unternehmen konstant an der Fortentwicklung ihrer Produkte arbeiten müssen. So wie dies Apple, Google aber auch Facebook praktizieren. Microsoft nicht. Über deren Angebot sagt Schmidt: “Microsoft denkt nicht von der Kundenseite”.</p>
<p>Richtig spannend wird es aber, als Benioff den ehemaligen Google Chef nach dem Zustand der amerikanischen Wirtschaft befragt.  Schmidt nimmt kein Blatt vor den Mund und benennt die Probleme. So richtig scheint das die breite Masse im Saal aber nicht hören zu wollen. Immer wieder vernimmt man bei besonders kritischen Passagen ungläubiges Murren. Heute Abend ist die große Abschlussparty, das lange Labor Day Weekend steht bevor (Montag ist Feiertag in den USA), keiner will da schlechte Nachrichten hören. Auch nicht vom stets geschmeidig lächelnden Eric Schmidt.</p>
<p>Seit der Finanzkrise hat sich die wirtschaftliche Situation der USA noch weiter verschlechtert. Trotz eines billigen Dollars kommt das Land nicht aus der Rezession heraus. Die Arbeitslosigkeit verharrt bei neun Prozent (vgl. Deutschland: sieben Prozent). Kalifornien steht – trotz einer Beinahe-Insolvenz des Bundesstaates im Frühjahr – noch relativ gut da. Technologie und Hollywood sind hier die großen Export-Schlager. In den meisten anderen Bundesstaaten sieht es dagegen sehr viel trostloser aus.</p>
<p>Das große Problem der US-Wirtschaft ist, dass sie immer weniger selbst  produziert. Es gibt eine gigantische Service-Industrie (O-Ton Schmidt: “Es ist sehr wahrscheinlich, dass Ihre heutigen Kinder später eher im Gesundheitssektor arbeiten werden als im produzierenden Gewerbe”.)</p>
<p>In den USA werden zwar die Erfindungen gemacht, die Konstruktionspläne erstellt, gebaut und gefertigt wird aber meist in Fernost. “Ich nahm immer an”, sagt Schmidt, “dass die Arbeitskosten in China niedriger sind. Das ist aber ein Trugschluss”.</p>
<p><a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/obdachloser_sanfran.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Morning paper" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/09/obdachloser_sanfran_thumb.jpg" alt="Morning paper" width="454" height="210" border="0" /></a><em><span style="font-size: xx-small;">Obdachlose in San Francisco</span></em></p>
<p>Vergleiche man aber die Produktionsstätten großer internationaler Konzerne, stelle man fest, dass Fabriken in den USA keine so hohe Qualität produzierten wie Fabriken in der restlichen Welt.  “Made in USA” ist schon lange kein Qualitätsmerkmal mehr. Im Gegenteil. Benioff will etwas provozieren und hakt nach: “Ist der 14jährige Arbeiter in China, der das iPad zusammenbaut, besser ausgebildet als der Arbeiter in den USA?”, fragt er Schmidt.</p>
<p>Er könne nur die Untersuchungsergebnisse zitieren, sagt Schmidt und zieht damit seinen Kopf wieder ein wenig aus der Schlinge, bleibt aber bei seiner Position: Amerika muss wieder zu einem Land werden, in dem Produkte hergestellt werden. Der Dollar ist niedrig, aber die Wettbewerbsfähigkeit stimmt hinten und vorne nicht. Wer auf dem weltpolitischen Parkett mitspielen will, muss auch wirtschaftlich wieder potent sein, appelliert Schmidt, der seit 2009 auch US-Präsident Obama in Technologiefragen berät.Nur nur auf den Gebieten der Luftfahrt, Unterhaltungsindustrie (“Hollywood”) und in der Techwelt (Online) sei man auf der Welt führend.</p>
<p>Eine Ursache des Niedergangs laut Schmidt: Die Bildungspolitik müsse dringend verändert werden. Viele der heutigen Jugendlichen in den USA würden vermutlich niemals in ihrem Leben einem richtigen Job nachgehen. Das Land benötige eine fachlich hochwertige Ausbildung.</p>
<p>Lob hingegen hat Schmidt für Deutschland übrig. Die damalige Bundesregierung (Große Koalition) habe klug auf die Finanzkrise reagiert. Gewerkschaften und Regierung hätten gleich zu Beginn  an einem Strang gezogen und das Land dadurch wettbewerbsfähiger gemacht.</p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2011/09/03/california-diaries-5wie-eric-schmidt-seinen-landsleuten-die-leviten-liest/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>100 Tage Larry Page</title>
		<link>http://www.marcus-schuler.com/2011/07/25/100-tage-larry-page/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 09:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netze]]></category>
		<category><![CDATA[Larry Page]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Levy]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwas mehr als 100 Tage ist Larry Page Chef von Google. Der Mitbegründer des größten Web-Unternehmens der Welt hatte im April den Job des CEO von Eric Schmidt übernommen. Schon jetzt lässt sich bilanzieren: Page macht einiges anders als sein Vorgänger. Larry Page hat alle Kritiker Lügen gestraft. Waren die im Frühjahr noch skeptisch, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
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			</a>
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<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-2397" title="Google CEO Larry Page" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/07/lpage-e1311980038269.jpg" alt="Google CEO Larry Page" width="445" height="187" />Etwas mehr als 100 Tage ist Larry Page Chef von Google. Der Mitbegründer des größten Web-Unternehmens der Welt hatte im April den Job des CEO von Eric Schmidt übernommen. Schon jetzt lässt sich bilanzieren: Page macht einiges anders als sein Vorgänger.<br />
</strong><br />
Larry Page hat alle Kritiker Lügen gestraft. Waren die im Frühjahr noch skeptisch, ob der Führungsqualitäten des Google Mitbegründers, hat sich diese Bild spätestens seit der jüngsten Telefonkonferenz mit Analysten in der vergangenen Woche geändert. Der 38jährige steht nicht nur seit mehr als 100 Tagen an der Spitze des Unternehmens, sondern er baut es auch kräftig um.</p>
<p>In den vergangenen Jahren mit Eric Schmidt als CEO wurde immer ein bestimmtes Bild bemüht: Er, Schmidt, sei so etwas wie der kühle Lenker des Konzerns, hieß es. Die beiden Gründer hätten Schmidt zu Google geholt, damit er sie an die Hand nehme. Sein Job: Aufpassen, dass Brin und Page nicht allzu “spleenigen” Ideen nachhängen und das kreative Potential der beiden in die richtigen Bahnen lenken.  Jetzt scheint sich ein anderes Bild herauszukristallisieren. Page hat dem Konzern längst eine neue Richtung verordnet. Seine Botschaft lautet: Google muss sich wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.</p>
<p><strong>Konzentration aufs Wesentliche</strong><br />
<em>&#8220;Ich habe den Eindruck, dass er sich viel stärker um die Produkte kümmert&#8221;</em>, sagt auch <a title="Website von Steven Levy" href="http://www.stevenlevy.com/" target="_blank">Steven Levy</a>, der eines der besten Tech-Bücher über Google <em>(<a title="In The Plex von Steven Levy" href="https://www.amazon.de/dp/1416596585/ref=as_li_tf_til?tag=marcusschuler-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=1416596585&amp;adid=0J4BN18A78X5FMXTJAY9&amp;" target="_blank">In The Plex, How Google Thinks, Works, and Shapes Our Lives [Affiliate Link</a>]) </em>geschrieben hat.</p>
<div id="attachment_2422" class="wp-caption aligncenter" style="width: 420px">
	<img class="size-full wp-image-2422" title="Buchautor Steven Levy" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2011/07/collevy-e1311978309659.jpg" alt="Buchautor Steven Levy" width="420" height="198" />
	<p class="wp-caption-text">Buchautor Steven Levy</p>
</div>
<p>Page fördere gezielt die Mitarbeiter, die für jede Produktgruppe verantwortlich seien. Er bringe die Leute zusammen und gebe ihnen Entscheidungsgewalt, so dass sie mehr als eine Einheit denken und weniger als in fünf von einander getrennten Unternehmensbereichen. &#8220;<em>Er will Silo-Denken verhindern</em>&#8220;, erklärt Wired-Autor Levy zu den Beweggründen.</p>
<p>Levy gilt als einer der intimsten Kenner von Google. Sein Buch ist quasi DAS Standard-Werk. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1998 begleitet er den Konzern, der mittlerweile mehr als 24tausend Mitarbeiter umfasst.</p>
<p>Dass Page den Konzern wieder enger zusammenführen will und den Blick seiner Mitarbeiter  für das große Ganze schärfen möchte, hat er bereits in den zurückliegenden Wochen deutlich gemacht.</p>
<p><strong>Page räumt auf</strong><br />
Page verabschiedet sich von einem Projekt innerhalb des Google Konzerns nach dem anderen. So musste vor einigen Tagen das Google Labs daran glauben &#8211; eine Einheit, die neue Online-Produkte, die sich noch im Entwicklungsstadium befinden, öffentlich vorstellt.</p>
<p>In den Wochen zuvor beendete Page bereits andere Dienste: Powermeter zum Beispiel, eine Software, die helfen sollte, in den eigenen vier Wänden mehr Energie zu sparen. Geopfert wurde aber auch Health, ein Dienst, bei dem man unter anderem seine Krankenakte führen konnte. Zwei Dienste, die bislang für Google nicht unwichtig waren. Sie sollten zeigen, dass der Unternehmen kein normaler Konzern ist, der einzig aufs Geld verdienen aus ist. Vielmehr sollten diese und andere Dienste zeigen, dass man sich in Mountain View auch für das Gemeinwohl engagiert. Dieses Engagement fährt Page jetzt zurück.</p>
<p>Autor Steven Levy ist dennoch optimistisch, dass trotz dieser Maßnahmen der Ruf Pages innerhalb des Konzerns nicht leiden wird. Im Gegenteil.</p>
<p><em>&#8220;Ihn umgibt dort ein geheimnisvoller Nimbus&#8221;,</em> so Levy.<em> &#8220;Ihm wird große Bewunderung entgegengebracht. Schließlich hat er die Mitarbeiter selbst ausgewählt. Und das sind vornehmlich Ingenieure, die sich vorgenommen haben, die Welt verändern zu wollen.&#8221; </em></p>
<p><em></em>Page habe dafür gesorgt, genau diese Menschen für das Unternehmen zu gewinnen. Sie stellten das Gros der Mitarbeiter dar. Schon allein deshalb werde er von den Google Mitarbeitern sehr geschätzt.</p>
<p><strong>Letzte Chance Social Media</strong><br />
Mit der Konzentration auf das Kerngeschäft, also den großen Themen &#8220;Suche&#8221;, dem Online-Video-Portal YouTube, dem Smart Phone Betriebsystem Android &#8211; mit all diesen Maßnahmen will Page auch deutlich machen, dass er nicht der &#8220;Träumer&#8221; ist, der mit Roller Blades an den Füßen übers Firmengelände fährt, um auf neue Ideen zu kommen.</p>
<p>Über die Gründe für dieses rationale, ja &#8220;normale&#8221; unternehmerische Handeln kann man nur spekulieren: In den vergangenen Jahren musste Page feststellen, dass vor allem Facebook, aber auch Twitter immer mehr Nutzer von Google abziehen. Das sind potentielle Kunden, die dem Unternehmen fehlen, weil sie sich mehr außerhalb der Googleschen Einflußphäre aufhalten. Dadurch haben sie auch wengier Zeit, die Werbeanzeigen von Google anzuklicken, die dem Unternehmen in den vergangenen Jahren Milliarden Gewinne beschert haben. Die Lösung lautet für Page: Google+. Der Frontalangriff auf Facebook und Twitter. Darauf hat Page seine beiden besten Leute angesetzt: Bradley Horowitz und Vic Gundotra.</p>
<p>Faszinierend sei derzeit, so erzählt Levy, dass Vic Gundotra, Chef des sozialen Netzwerks Google+, sich auf einer Wellenlänge mit all den Google-Mitarbeitern befinde, die für die Themen Suche, Anzeigen, Youtube und Android zuständig seien. Das wiederum sei bezeichnend: Larry Page sehe das Thema &#8220;Soziale Netzwerke&#8221; als das Thema an, das Google dieses Jahr gelingen müsse.</p>
<p>Sollte Google allerdings mit seinem erneuten Versuch scheitern, in das &#8220;Social Web&#8221; einzustiegen, dann, so sind sich auch die Analysten an der Wall Street einig, dürfte für Page und den Suchmaschinen-Konzern der Zug abgefahren sein. Genau das scheint aber gerade nicht zu passieren: Google+ feiert Woche für Woche neue Benutzer. Erst am Wochenende wurde 20 Millionen Mitglieder Marke geknackt. Auch die Analysten, die im April noch sehr skeptisch waren, scheint Page für sich gewonnen zu haben. So jedenfalls sieht es Buchautor Steven Levy:</p>
<p><em>&#8220;Die Analysten und Larry Page hatten einen schlechten Start miteinander&#8221;,</em> meint er.<em> &#8220;Gerade frisch im Amt war er [Page] nur für ein paar Minuten bei der ersten Telefonkonferenz dabei. Bei den jüngsten Quartals-Gesprächen war er jeweils die ganze Zeit anwesend.&#8221;</em></p>
<p>Ihm sei es gelungen, fährt Levy fort, die Analysten für sich einzunehmen. Natürlich seien die auch über die glänzenden Ergebnisse &#8211; 9 Milliarden Dollar Umsatz im letzten Quartal &#8211; begeistert. Das Verhältnis habe sich deutlich gebessert. Sie seien nun bereit, ihm für eine ganze Weile ihr Wohlwollen zu schenken.</p>
<p><em>Diesen Text habe ich in gekürzter Fassung für den <a title="Deutschlandfunk" href="http://www.dradio.de" target="_blank">Deutschlandfunk</a> und dort die Sendung &#8220;Computer &amp; Kommunikation&#8221; verfasst.</em></p>
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		<title>Google macht Echtzeitsuche &#8220;sozialer&#8221;</title>
		<link>http://www.marcus-schuler.com/2010/08/27/google-macht-echtzeitsuche-sozialer/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 22:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Echtzeitsuche]]></category>
		<category><![CDATA[realtime]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeden Tag eine gute Tat: Google scheint zur Zeit im Tagesrhythmus neue  Angebote zu starten. Jetzt hat man in Mountain View der Suche in Echtzeit eine eigene Webseite spendiert, um sie von den &#8220;normalen&#8221; Suchergebnissen noch besser abzusetzen.  Außerdem gibt es eine Reihe neuer Funktionen, die man auf dieser Seite ausprobieren kann. Aber Achtung: Wenn man &#8220;deutsch&#8221; als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Jeden Tag eine gute Tat: Google scheint zur Zeit im Tagesrhythmus neue  Angebote zu starten. Jetzt hat man in Mountain View der Suche in Echtzeit eine eigene Webseite spendiert, um sie von den &#8220;normalen&#8221; Suchergebnissen noch besser abzusetzen.  Außerdem gibt es eine Reihe neuer Funktionen, die man auf <a title="Google Realtime Suche" href="http://www.google.com/realtime" target="_blank">dieser Seite</a> ausprobieren kann.</p>
<p>Aber Achtung: Wenn man &#8220;deutsch&#8221; als Suchsprache ausgewählt hat, könnte es sein, dass man auf einer Seite landet, in der noch nicht alle neuen Funktionen implementiert sind. Deshalb ist man gut beraten, die Suche auf &#8220;englisch&#8221; umzustellen.  Dann gelangt man auf die englische &#8220;Realtime-Seite&#8221;, auf der mehr Funktionen freigeschaltet sind. Das wird sich in den nächsten Stunden sicherlich ändern, wenn man bei Google die neue Seite weiter im Internet verbreitet.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/iSRlXUyJjEQ?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/iSRlXUyJjEQ?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Vorneweg: Man darf  noch nicht allzu viel erwarten; der Dienst soll in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter ausgebaut werden. Es lässt sich aber schon ziemlich gut erahnen, wohin die Reise geht. Und wenn erst mal mehr Ergebnisse aus Facebook und anderen Diensten einlaufen (schön wäre aber auch die Einbindung von RSS-Feeds&#8230;.) dann bekommt man über die neue Echtzeit-Website einen 1A-Liveticker. Voraussetzung: Man muss das Thema, das man beobachten willen, entsprechend einkreisen.</p>
<div id="attachment_1838" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<img class="size-full wp-image-1838" title="Google Realtime" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2010/08/realtime1.png" alt="" width="300" height="254" />
	<p class="wp-caption-text">Google Realtime</p>
</div>
<p>Ziemlich gut funktioniert schon die Suche von so genannten Tweets aus Twitter.  Hier lassen sich nach einem Klick auf &#8220;Konversation&#8221; ganze in Twitter geführte Unterhaltungen darstellen.</p>
<p>Gibt man in der linken Spalte zusätzlich noch einen Ort ein, wird über die Ergebnisse quasi nochmals ein Filter gelegt. Die Einbindung von Status Updates aus Facebook und anderen Netzwerken ist ebenfalls geplant. Im Moment ist es möglich, im Echtzeit-Suchindex von Google bis in den Februar 2010 zurückzugehen.</p>
<p>Google versucht ja seit Monaten einen Einstieg in die sozialen Netzwerke zu bekommen. Sonderlich erfolgreich war man da bislang nicht. Siehe Buzz. Wenn sich das Unternehmen aber auf sein angestammtes Feld konzentriert &#8211; die Suche &#8211; dann bringt der Konzern brillante neue Features hervor, die weit besser gefallen, als die Twitter-Suche oder Suche in Facebook.</p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2010/08/27/google-macht-echtzeitsuche-sozialer/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stresstest: Google startet deutsche Spracherkennung fürs Handy</title>
		<link>http://www.marcus-schuler.com/2010/06/09/stresstest-google-startet-spracherkennung-furs-handy/</link>
		<comments>http://www.marcus-schuler.com/2010/06/09/stresstest-google-startet-spracherkennung-furs-handy/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 18:57:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Sprackerkennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Google hat nicht nur die Navigationsfunktion für Deutschland auf Android-Telefonen freigegeben, sondern auch die Spracherkennung eingedeutscht. Keine Bange: Das Spracherkennungs-Paket lässt sich übrigens  auch auf dem iPhone installieren. Kollege Gutjahr und ich haben die Spracherkennung soeben einem ersten Stress-Test ausgesetzt. Watch this:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2010%2F06%2F09%2Fstresstest-google-startet-spracherkennung-furs-handy%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2010%2F06%2F09%2Fstresstest-google-startet-spracherkennung-furs-handy%2F&amp;source=marcusschuler&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;service_api=R_95b1a17da015f87d1ce91ef9d7e3c39c&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<div id="attachment_1498" class="wp-caption aligncenter" style="width: 498px">
	<a href="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2010/06/google.jpg"><img class="size-large wp-image-1498   " title="Google startet Spracherkennung" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2010/06/google-1024x576.jpg" alt="" width="498" height="280" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Google startet Spracherkennung auf deutsch</p>
</div>
<p>Google hat nicht nur die Navigationsfunktion für Deutschland auf Android-Telefonen freigegeben, sondern auch die Spracherkennung eingedeutscht. Keine Bange: Das Spracherkennungs-Paket lässt sich übrigens  auch auf dem iPhone installieren.</p>
<p>Kollege Gutjahr und ich haben die Spracherkennung soeben einem ersten Stress-Test ausgesetzt. Watch this:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/auHDygOG8M0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/auHDygOG8M0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2010/06/09/stresstest-google-startet-spracherkennung-furs-handy/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>Apple-Mania &#8211; Teil 1: Der Hype um die Apfel-Produkte</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 11:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Tablet]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein Technologie-Unternehmen schafft es vermutlich so gut, die Öffentlichkeit zu steuern wie Apple. Selbst die Presse-Abteilung von Google könnte davon lernen. Seit Monaten werden wir traktiert mit Nachrichten, Gerüchten und Falschmeldungen. Jeden Tag erfahren wir ein bisschen mehr, was das neue Tablet kann und was nicht, welche Firma die CPU liefert und dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.marcus-schuler.com/2010/01/21/apple-mania-teil-1-der-hype-um-die-apfel-produkte/" title="Permanent link to Apple-Mania &#8211; Teil 1: Der Hype um die Apfel-Produkte"><img class="post_image alignleft frame" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2010/01/apple-logo1-11.jpg" width="180" height="218" alt="Apple Logo" /></a>
</p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2010%2F01%2F21%2Fapple-mania-teil-1-der-hype-um-die-apfel-produkte%2F&amp;source=marcusschuler&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;service_api=R_95b1a17da015f87d1ce91ef9d7e3c39c&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Kaum ein Technologie-Unternehmen schafft es vermutlich so gut, die Öffentlichkeit zu steuern wie Apple. Selbst die Presse-Abteilung von Google könnte davon lernen. <img src='http://www.marcus-schuler.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Seit Monaten werden wir traktiert mit Nachrichten, Gerüchten und Falschmeldungen. Jeden Tag erfahren wir ein bisschen mehr, was das neue Tablet kann und was nicht, welche Firma die CPU liefert und dass die Akkus eventuell Probleme bereiten können. Es wird gemunkelt, wann die dritte Geräte-Generation des iPhones herauskommt und welche neuen Features das &#8220;Uber-Phone&#8221; (engl.) enthalten könnte. Kaum ein Tag, an dem nicht in meinem Lieblings-Technik-Aggregator<a href="http://techmeme.com/" target="_blank"> Techmeme</a> irgendeine Apple-Geschichte köchelt. Würde Apple-Boss Steve Jobs unter Flatulenz leiden, ich glaube, es würde haarklein diskutiert werden.</p>
<p>Die Presse- und Marketing-Abteilung in Cupertino versteht es offenbar geschickt, den Hype um jedes neue Apfel-Produkt zu orchestrieren. Social Media scheint dem Unternehmen sogar zu helfen. Eigentlich paradox. Denn Social Media steht ja eher für eine offene und transparente Kommunikation. Apple verfolgt jedoch augenscheinlich eine sehr restriktive Öffentlichkeitsarbeit: Es wird nur mit einer Stimme gesprochen, die Mitarbeiter sind angeblich dazu vergattert, keine Informationen nach außen zu kommunizieren. Andererseits verbreiten sich Neuigkeiten und Gerüchte dank Social Media in sekundenschnelle. Apple profitiert also von Twitter, Facebook und Co.</p>
<p>Eine komplett gegenteilige Erfahrung mußte um die Jahreswende Google machen: Dort haben viele Mitarbeiter vorab das neue Google Telefon, das Nexus One, erhalten. Ergebnis: Im Web kursierten schon vor der Vorstellung des neuen Mobiltelefons Fotos und Videos. Das Suchmaschinen-Unternehmen hat die Kommunikation über das neue Gerät bewußt nicht so streng reglementiert, wie es Apple für seine Produkte tut.</p>
<p>Auch die User und Kunden von Apple scheinen jedes neue Produkt frenetisch zu bejubeln. Sind die Apple-Kunden der Marke Apple also treuer als beispielsweise die Kunden von Microsoft? Wie schafft es Apple, diese Loyalität herzustellen, diese enge Kundenbindung? Wieso scheint diese strenge Kommunikationspolitik dem Unternehmen recht zu geben? Wieso wird der Run auf Apple-Produkte durch dieses Vorgehen wohl eher noch befördert?</p>
<p>Dazu werde ich morgen mit <a href="http://web.mit.edu/ariely/www/MIT/" target="_blank">Dan Ariely</a> sprechen. Er ist Professor am MIT und hat unter anderem das Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0007256531?ie=UTF8&#038;tag=marcusschuler-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0007256531">Predictably Irrational: The Hidden Forces that Shape Our Decisions</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=marcusschuler-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0007256531" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
geschrieben. Morgen will ich an dieser Stelle Teile aus dem Gespräch veröffentlichen.</span></p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2010/01/21/apple-mania-teil-1-der-hype-um-die-apfel-produkte/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>Knapp daneben: Das Google Nexus One</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 14:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[GigaOm]]></category>
		<category><![CDATA[IHone]]></category>
		<category><![CDATA[Nexus One]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Silicon Valley scheint man sich einig: Google ist mit seinem ersten Smart-Phone Nexus One ein Achtungserfolg gelungen. Es verfügt über einen schnellen Prozessor, hat vom Start weg schone eine große Anzahl kostenlose Apps mit an Bord und bietet ein für Mobiltelefone wohl neues &#8220;Surfvernugen&#8221;. Auf dem Nexus One ist die jüngste Version 2.1 des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.marcus-schuler.com/2010/01/16/knapp-daneben-das-google-nexus-one/" title="Permanent link to Knapp daneben: Das Google Nexus One"><img class="post_image aligncenter frame" src="http://www.marcus-schuler.com/wp-content/uploads/2010/01/nexus1.jpg" width="550" height="185" alt="Google Nexus One" /></a>
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			</a>
		</div>
<p>Im Silicon Valley scheint man sich einig: <a href="http://www.google.com/phone/?locale=en_US&amp;s7e=" target="_blank">Google</a> ist mit seinem ersten Smart-Phone Nexus One ein Achtungserfolg gelungen. Es verfügt über einen schnellen Prozessor, hat vom Start weg schone eine große Anzahl kostenlose Apps mit an Bord und bietet ein für Mobiltelefone wohl neues &#8220;Surfvernugen&#8221;.</p>
<p>Auf dem Nexus One ist die jüngste Version 2.1 des Google-Betriebssystems Android installiert. Das Telefon hat einen 9,4 Zentimeter großen Touchscreen-Bildschirm, ist 11,5 mm schmal und wiegt 130 Gramm.  In Deutschland soll das Gerät vermutlich im Februar auf den Markt kommen. Hier wird offenbar Vodafone Vertriebspartner sein. Man kann davon ausgehen, dass es das Gerät aber nur über eine Google Website zu kaufen gibt. Dort hat man dann die Wahl, ob man das Nexus mit oder ohne Vertragsbindung kaufen möchte. In den USA bezahlt man mit einem Vertrag von T-Mobile umgerechnet einmalig 124 Euro. Die simlock-freie Variante ohne Bindung an einen Mobilfunkanbieter gibt es für umgerechnet 370 Euro. Wie weit sich die Preise hierzulande dann tatsächlich von den US-Preisen unterscheiden werden, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.</p>
<p>Nicht perfekt, aber schon sehr nahe dran, meint auch der deutschstämmige Tech-Journalist <a href="http://twitter.com/fredericl" target="_blank">Frederic Lardinois</a>, der für das Technologie-Blog <a title="RedaWriteWeb.com" href="http://www.readwriteweb.com/" target="_blank">readwriteweb.com</a> in Portland, Oregon schreibt. Beeindruckt hat den 30jährigen vor allem der sehr schnelle, 1 GHz Qualcomm Prozessor des Nexus One. Auch die schnörkellose Sprachsteuerung hat es ihm angetant. Hier ist das Nexus dem iPhone voraus. In den meisten anderen Disziplinen jedoch nicht.</p>
<p>Der Abstand zum derzeit besten Smartphone scheint aber zu schmelzen. &#8220;Es fühlt sich an wie ein iPhone&#8221;, sagt Frederic: &#8220;Bildschirm, Akku, im Netz surfen &#8211; alles funktioniert perfekt&#8221;. Ob er sein Apple iPhone dennoch und endgültig gegen ein Nexus One tauschen würde? Mehr im vierminütigen Audio-Interview und in der Sendung <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/computer/" target="_blank">&#8220;Computer und Kommunikation&#8221;</a> des Deutschlandfunks.</p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2010/01/16/knapp-daneben-das-google-nexus-one/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>Alles nur PR-Strategie oder hat Google wirklich genug von China?</title>
		<link>http://www.marcus-schuler.com/2010/01/13/als-nur-pr-strategie-oder-hat-google-wirklich-genug-von-china/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 12:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baidu]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzfristig dürfte ein möglicher Rückzug von Google aus China nur geringe wirtschaftliche Folgen für das kalifornische Suchmaschinen-Unternehmen haben. Die Analysten von JP Morgan schätzen, dass Google in diesem Jahr einen Umsatz von bis zu 600 Mio. US-Dollar in China machen dürfte. Zum Vergleich: Das chinesische Suchmaschinen-Unternehmen Baidu, das den chinesischen Markt dominiert und alle Zensur-Auflagen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Kurzfristig dürfte ein möglicher Rückzug von Google aus China nur geringe wirtschaftliche Folgen für das kalifornische Suchmaschinen-Unternehmen haben. <span style="background-color: #ffffff;" title="However, JP Morgan estimates that Google was set to make $600 million in revenue in China this year."><a href="http://www.emfis.de/global/global/nachrichten/beitrag/id/Google_kuendigt_Rueckzug_aus_China_an_Baidu_legt_zu_ID83858.html" target="_blank">Die Analysten von JP Morgan schätzen</a>, dass Google in diesem Jahr einen Umsatz von bis zu 600 Mio. US-Dollar in China machen dürfte. Zum Vergleich: Das chinesische Suchmaschinen-Unternehmen </span><span style="background-color: #ffffff;" title="That number seems excessive, considering that Baidu (NSDQ: BIDU)—which dominates the Chinese search market—is expected to bring in only $900 million in revenue."><a href="http://www.baidu.com/" target="_blank">Baidu</a>, das den chinesischen Markt dominiert und alle Zensur-Auflagen des Regimes brav erfüllt, soll in diesem Jahr rund 900 Millionen Dollar Einnahmen verbuchen. Aber selbst jene 600 Mio. US-Dollar sind, wenn man die Gesamteinnahmen von Google betrachtet, vergleichsweise gering; Analysten rechnen bei Google mit einem Umsatz von 26 Milliarden Dollar in diesem Jahr. Da würde ein Wegfall der Einnahmen aus China gerade mal zwei Prozent ausmachen.  Auf lange Sicht jedoch könnte ein Fernbleiben vom chinesischen Markt  - mit seinen 300 Millionen Online-Nutzern der größte Internetmarkt der Welt &#8211; schaden.</span></p>
<p><a href="http://googleblog.blogspot.com/2010/01/new-approach-to-china.html" target="_blank">Die Erklärung von Google Justitiar David Drummond </a>ist ungewöhnlich:  Im Jahr 2006 startete Google mit seiner chinesischen Suchmaschine. Die Entscheidung, sich in diesem Land, in einer Diktatur, engagieren zu wollen, ist seinerzeit ja im vollen Bewusstsein um die massive Zensur und die  fortwährenden Cyber-Attacken geschehen.  Wer in China als westliches Unternehmen mitspielen will, muss sich dem Diktat der Machthaber beugen. Wie viele deutsche, europäische und amerikanische Unternehmen auch, hat sich Google diesen Regeln unterworfen. Fotos von Aufbegehren der Dissidentenbewegung auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 1989 sucht man auf der chinesischen Google-Fotosuche ebenso vergeblich wie Bilder oder Texte des Dalai Lama.</p>
<p>Wer die Gepflogenheiten in China kennt und weiß, wie tief sich fast alle westlichen Unternehmen vor dem chinesischen Regime verbeugen müssen, um in diesem Land überhaupt Geschäfte machen zu dürfen, vermag die Sprengkraft des Google Statements zu erahnen. Sicher ist: Für Google wird es wohl kaum einen Weg zurück nach China geben. So deutliche Worte sind die Machthaber in Peking nicht gewohnt. Doch wer folgt auf Google? Wird Microsoft die Gunst der Stunde nutzen, und versuchen mit seiner Suchmaschine Bing auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen? In den nächsten Monaten sicherlich nicht. Nicht,  nachdem sich jetzt sogar auch <a href="http://www.state.gov/secretary/rm/2010/01/135105.htm" target="_blank">US-Außenministerin Clinton</a> eingeschaltet und die Angelegenheit zum Politikum gemacht hat.</p>
<p>Der Applaus für Google ist sehr groß. Angesichts eines drohenden Einnahmerückgangs von vermutlich zwei Prozent, ist die Rückzug finanziell wohl in jedem Fall zu verschmerzen. In anderen Ländern, allen voran in Europa, ist Google eine andere Marktmacht gewohnt. In China ist man &#8220;nur&#8221; Nummer 2. Ungewöhnlich für die Kalifornier. Und das vermutlich auf ewig &#8211; zumindest solange, wie das Land nicht demokratisch regiert wird und Unternehmen nicht wirklich frei agieren können.  Google hat sich ein weiteres Wachstum in China verbaut: Manch Informatiker wird es sich zweimal überlegen, ob er im chinesischen Google-Büro anheuert. Aber auch die Werbekunden werden wohl deutlich weniger bei einem Unternehmen Anzeigen buchen, das sich auf dem Rückzug befindet. Ganz zu schweigen, was die Google-Angestellten in Peking denken mögen, die sich vermutlich bald neue Jobs suchen können.</p>
<p>Viele Kommentatoren vermuten hinter der Rückzugs-Erklärung deshalb noch ein anderes Kalkül: In den vergangenen Monaten musste das Unternehmen vermehrt Kritik ob seiner Marktmacht einstecken. Der China-Rückzug könnte, so die Vermutung, ein kluger PR-Schachzug sein, um die Kritiker, die in den USA und Europa immer lauter werden, zu besänftigen. Getreu dem Unternehmensmotto: We are not evil.</p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2010/01/13/als-nur-pr-strategie-oder-hat-google-wirklich-genug-von-china/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>Ein unsouveränes Geschichtchen über ein bislang cooles Unternehmen</title>
		<link>http://www.marcus-schuler.com/2009/11/10/ein-unsouveranes-geschichtchen-uber-ein-bislang-cooles-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 22:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Marissa Mayer]]></category>
		<category><![CDATA[Publishers]]></category>

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		<description><![CDATA[Kollege Richard Gutjahr hat in seinem Blogeintrag einfach alles gesagt, was man zu unserer TV-Reportage über das Silicon Valley noch sagen kann. (Nur die positiven Passagen über mich &#8211; die sind gnadenlos übertrieben ) Eine Petitesse brennt mir aber noch unter den Nägeln, über die ich auch drei Wochen nach unserem Interview mit der Suchmaschinen-Chefin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2009%2F11%2F10%2Fein-unsouveranes-geschichtchen-uber-ein-bislang-cooles-unternehmen%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.marcus-schuler.com%2F2009%2F11%2F10%2Fein-unsouveranes-geschichtchen-uber-ein-bislang-cooles-unternehmen%2F&amp;source=marcusschuler&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;service_api=R_95b1a17da015f87d1ce91ef9d7e3c39c&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Kollege <a href="http://www.gutjahr.biz/blog" target="_blank">Richard Gutjahr</a> hat in seinem Blogeintrag einfach alles gesagt, was man zu unserer TV-Reportage über das Silicon Valley noch sagen kann. (Nur die positiven Passagen über mich &#8211; die sind gnadenlos übertrieben <img src='http://www.marcus-schuler.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Eine Petitesse brennt mir aber noch unter den Nägeln, über die ich auch drei Wochen nach unserem Interview mit der Suchmaschinen-Chefin von Google, Marissa Mayer, ab und an nachdenken muss.</p>
<p>Eines vorweg: Mein Bild von Google war immer ein weithin positives. Mir ist kein Unternehmen bekannt, das das Web so beeinflusst und vorangebracht hat, wie Google. In meinen Audio-Beiträgen für den Bayerischen Rundfunk, den <a href="http://www.dradio.de/suche/?action=search&amp;uri=suche/&amp;exp=0&amp;sp0=1&amp;sp1=1&amp;sp3=1&amp;sort=date:D:R:d1&amp;q=marcus+schuler+google" target="_blank">Deutschlandfunk</a> und andere, habe ich mich dutzende Male mit Google beschäftigt. Nicht unkritisch, eben in der gebotenen Sachlichkeit.</p>
<p>Was mich allerdings total überrascht hat, wie komplett unsouverän man bei der Firma Google mit einem im Grunde leidlich kritischen Interviews umgeht und wie &#8220;pissed&#8221; man sich zeigt gegenüber einem aus amerikanischer Sicht weit entfernten ARD-Sender.</p>
<p>Hintergrund war, wie bei Richard bereits geschildert, unser knapp sechsminütiges TV-Interview mit Marissa Mayer, das wir am Rande des Web 2.0 Summit  kurzfristig mit der Suchmaschinen-Chefin aufzeichnen konnten. Kurz vorher haben wir die für uns wichtigsten Fragen diskutiert. Zum einen war das der Deal zwischen Microsoft/Bing und Twitter sowie zwischen Google und Twitter, der an diesem Tag von den beiden großen Unternehmen mit wenigen Stunden Abstand auf dem Summit verkündet worden war. Zum anderen wollten wir Marissa Mayer fragen, wie man bei Google mit der zunehmenden Kritik von Verlegerseite umgeht. Unsere Fragen waren, wie man an dem Interview unten sehen kann, nicht besonders &#8220;ausgefeilt&#8221; oder gar tiefschürfend, das war auch in der Kürze der Zeit nicht möglich.</p>
<p>Umso überraschter waren wir dann als der oberste Presse-Chef von Google, der während des Interviews die ganze Zeit zu meiner Linken gesessen und alle meine Fragen offenbar mitgeschrieben hatte, uns zwei Stunden später in der Lobby des Westin Hotels ansprach. Dass er ziemlich sauer und wütend über uns war, wurde uns nach dem ersten Satz klar: &#8220;We are the f&#8230;&#8230; most innovative company in the world&#8221; erklärte er uns laut. &#8220;Wieso sprecht ihr nicht über die vielen Innovationen, die Google herausbringt&#8221;? Wir hätten es ohnehin doch nur auf einen Konflikt angelegt. Und im Übrigen: Das Interview mit Marissa Mayer sei nicht förderlich für unseren Wunsch gewesen, auf dem Gelände von Google zu drehen.</p>
<p>Rumms. Das saß. Hallo? Wir sind es doch nur, zwei kleine Reporter vom Bayerischen Rundfunk.</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mhPDJE_2RBc?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mhPDJE_2RBc?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<div class="plus-one-wrap"><g:plusone href="http://www.marcus-schuler.com/2009/11/10/ein-unsouveranes-geschichtchen-uber-ein-bislang-cooles-unternehmen/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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