Jobangebot: US-Tech-Website sucht Freelancer in Deutschland

Ein renommiertes amerikanisches Tech-Weblog aus dem Silicon Valley sucht in Deutschland eine freie Mitarbeiterin oder einen freien Mitarbeiter. Ziel ist es, die Berichterstattung über die europäische Technologie-Szene in den kommenden Monaten auszubauen. Gefragt sind vor allem fundierte Kentnisse über Produkte, Start-Ups und technologische Entwicklungen hier in Europa.

Es werden perfekte Kenntnisse der englischen Sprache  sowie ein journalistischer Background erwartet. Das Blog ist für seine gründliche und analytische Berichterstattung bekannt und legt Wert auf entsprechende Arbeitsproben sowie den versierten Umgang mit den relevanten Social Media Werkzeugen.

Die Website hat bislang noch keine Freelancer in Europa und möchte beim Aufbau einer möglichen europäischen Infrastruktur zunächst mit einer freien Mitarbeiterin oder einem freien Mitarbeiter, der oder die von Deutschland aus berichtet, starten.

Bewerbungen bitte einfach an meine Email-Adresse:

marcus (.) schuler @ gmail (.) com


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Vorbild BBC – “The Virtual Revolution”

by Marcus Schuler on 31. Januar 2010

Website Vorbild BBC – “The Virtual Revolution”

Gestern lief im britischen Fernsehen auf BBC2 und BBC HD eine neue Dokumentarreihe über die Entstehung und Bedeutung des Internets. Der Titel der ersten Folge lautete “The Great Levelling?”. Darin ging es hauptsächlich um die Entstehung des Netzes, die kulturellen Einflüsse sowie die Auswirkungen des Webs auf unsere heutige Gesellschaft und unser Wirtschaftsleben. Bislang traten US-Vizepräsident Al Gore, HTML-Erfinder Tim Berners-Lee, Apple-Mitbegründer Steve Wozniak, Bill Gates sowie einige andere auf. Insgesamt gibt es vier einstündige Sendungen, die jeweils samstags von 21 Uhr 30 bis 22 Uhr 30 gesendet werden.

Präsentiert werden die vier Folgen von Aleks Krotoski, einer jungen Journalistin, die für die sehr internetfreundliche britische Tageszeitung “The Guardian” schreibt. Sie betreut dort unter anderem den wöchentlichen Technologie-Podcast. Im vergangenen Jahr hat sie im Fach Psychologie promoviert. Thema: Wie sich Informationen über die sozialen Netzwerke des Internets verbreiten.

Moderatorin Aleks Krotoski

Mir gefällt diese neue Doku unglaublich gut. Sie ist allein filmisch hervorragend gemacht -alles ist in HD gedreht, keine Einstellung scheint dem Zufall überlassen, die Bildgestaltung ist für mein Empfinden stimmig und gelungen. Selbst Interview-Szenen, die von der Schulter gefilmt sind und spontan wirken, wurden brillant umgesetzt. Zusammenhänge über die Entstehung des Netztes, seine heutige Bedeutung, werden nachvollziehbar erklärt. Ich bin immer wieder fasziniert, wie es die BBC-Leute schaffen, geschickt einen Zusammenhang herzustellen und beim Zuschauer für ein Aha-Erlebnis sorgen.

Bei solch einer Serie versteht es sich für BBC-Verhältnisse natürlich von selbst, dass das Produktionsteam bloggt und twittert. Außerdem werden alle Quellen, also Websites, Blogs, Foren, Blog-Kommentare aufgelistet und – wo es möglich ist – verlinkt. So sorgt die BBC für weitere kostenlose PR, in dem die verlinkten Blogs vermutlich ihrerseits wieder auf die Sendung verweisen dürften.

Roh Material zum Download

Drehmaterial zum Download und Weiterverwendung

Was für mich aber der eigentliche springende Punkt an dieser Doku-Reihe ist: Ein Großteil des Materials der Reihe darf man als Privatperson herunterladen und nutzen. Dabei sind die Downloads nicht etwa auf das Interview-Rohmaterial beschränkt. Im Gegenteil: Viele Aufnahmen – ein Kollege würde dazu “Beauty Shots” sagen –  Tricksequenzen und eben die Interviews – all dies darf man sich bei der BBC herunterladen, neu zusammenschneiden und auf seine Website stellen. Einzige Bedingungen: Das Material darf nicht kommerziell genutzt werden. Außerdem: Die BBC muss als Quelle genannt werden.

Screenshot aus der BBC Doku "The Virtual Revolution"

Screenshot aus der BBC Reihe "The Virtual Revolution" auf BBC2 und BBC HD

Vorbild BBC

Ich persönlich halte diesen Schritt der BBC, Material öffentlich zugänglich zu machen oder zumindest Teile davon für vorbildhaft. Ich glaube, dass dadurch gerade bei einem jüngeren Publikum die Akzeptanz des Licence Fee (Rundfunkgebühr) gesteigert werden kann. Wenn man schon mit Material auf Facebook und YouTube präsent ist, ist es im Grunde nur noch ein kleiner Schritt, Film- Bild- und Ton-Material für Mash-Ups freizugeben.

Sicherlich dürfte diese Entscheidung manchem Juristen innerhalb der BBC nicht leicht gefallen sein. Andererseits bietet sich das Freigeben von Material, gerade bei solch einem Thema, geradezu an. Einen ganz ähnlichen Weg geht übrigens schon seit längerem NPR (National Public Radio) in den USA, das sich allerdings nicht durch Gebühren sondern Spenden finanziert. Bei NPR erlaubt man zum Teil auch die Weiterverwendung von Audio-Clips und Texten und hat eigens dafür mehrere APIs entwickelt.

Eventuell in der nächsten Woche auch via iPlayer international zu sehen

Schade nur, dass man “The Virtual Revolution” nicht auch in Deutschland sehen kann. Ich habe parallel zur Ausstrahlung versucht, die Sendung im Web via BBC iPlayer zu empfangen, was wegen des Geo-Blockings leider nicht funktionierte. Das könnte sich im Laufe der nächsten Woche ändern.

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appstory.tv launched

by Marcus Schuler on 30. Januar 2010

appstory.tv launched

Diese Woche ist appstory.tv Online gegangen. appstory.tv ist ein gemeinsames Projekt von Kira Song, Michael Reuter, Richard Gutjahr und mir. Dazu entstand auch ein kleiner Promo-Film. Voilà…

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AB-Umfrage via Twitter zum Apple Tablet

by Marcus Schuler on 27. Januar 2010

Post image for AB-Umfrage via Twitter zum Apple Tablet AB-Umfrage via Twitter zum Apple Tablet

Vielen Dank an @gutjahr, @mauisurfer25, @celzer, @codeispoetry, @fiene und @talkabout, dass Ihr spontan an meiner Telefonumfrage zum Apple Tablet teilgenommen habt.

Es ging anfangs  nicht  ganz von alleine, ein wenig musste ich dann doch durch DMs via Twitter nachhelfen und animieren. Dann klappte es aber.

Was erwartest Du von dem neuen Apple Tablet, das in weniger als einer Stunde in San Francisco vorgestellt werden soll?

Für 4 Minuten 33 kurzweilige Meinungen, bitte auf den Play Button klicken:

(PS: Sorry Tim aus London, Dein Handy-Ton war von der Qualität leider zu schlecht. Noch viel Spaß in Davos!) (PPS: Sorry Max aus Berlin, war schon mit dem Schneiden fertig, als Dein Ton einging :-(  )

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Twitter-AB-Aktion: Tel. 08081 95 24 594

by Marcus Schuler on 27. Januar 2010

Telefonaktion Twitter-AB-Aktion: Tel. 08081 95 24 594

Heute ist es also soweit: Um 19 Uhr unserer Zeit wird Apple-Boss Steve Jobs in San Francisco auf die Bühne steigen und einige, für die Tech-Welt vermutlich wichtige  Ankündigungen machen. Darunter wird auch das so genannte Tablet fallen, ein neuartiges Lesegerät,vielleicht am ehesten als überdimensionales iPhone vorstellbar. Angeblich, so war in den vergangenen Wochen häufiger zu lesen, erhoffen sich Verlage aber vor allem die Zeitungen von diesem Tablet einen neuen Schub für ihr “analoges” Zeitungsgeschäft.

Natürlich ist jeder, der sich ein wenig für Technik interessiert, auf das Tablet gespannt. Apple hat es geschafft, die Erwartungshaltung und die Spannung entsprechend zu steigern.

Via Twitter habe ich eine kleine Aktion gestartet und würde mich freuen, wenn Du, geneigte Leserin, geneigter Leser, mitmachst: Hinterlasse auf meinem eigens für diese Aktion eingerichteten Anrufbeantworter eine Nachricht und sage mir, was Du Dir von dem neuen Gerät erwartest – oder auch nicht….. Wird es das Monster-Mega-Telefon-Kindle-Lesegerät-Super-Computer-Gadget?

Es reicht, wenn Du auf dem AB nur Deinen Vornamen hinterlässt, gerne aus welcher Stadt Du anrufst und dann loslegst. (Du kannst natürlich auch darüber abledern, dass Dich das Thema mittlerweile annervt.)

Hier also die Telefonnummer, auf der Du anrufen kannst:

08081 95 24 594

Die Antworten werde ich am späten Nachmittag hier in zusammengeschnittener Form veröffentlichen. Bin gespannt, ob solch eine Aktion in Kombination mit Twitter funktioniert und freue mich auf die Nachrichten!

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DLD10: Aus der Cloud zu GigaOM

by Marcus Schuler on 26. Januar 2010

DLD10: Aus der Cloud zu GigaOM

Das Lob der vielen Redner und Teilnehmer beim diesjährigen DLD des Burda Verlags klingt echt: Amazon-Vize-Präsident Werner Vogels ist bereits zum zweiten Mal in München dabei und meint, der DLD habe sich zu einer der besten Internet-Konferenzen Europas entwickelt. Er komme immer wieder gerne hierher, erzählte er mir gestern abend bei einem Kaffee in der Lobby des Bayerischen Hofs. Wenn der Amazon-Vize über sein Lieblings-Baby, die Amazon Web Services (AWS) spricht, also dem Cloud-Computing Zweig seines Unternehmens, dann ist er nicht mehr zu stoppen. Selten erlebt man einen Unternehmenschef, der so enthusiastisch und mit solcher einer Detailverliebtheit über sein Produkt, das Cloud Computing, redet, wie den 51jährigen Vogels, der aus den Niederlanden stammt.

Die Möglichkeiten, die sich Unternehmen bieten, wenn sie ihre Rechenkapazitäten zu Amazon auslagern sind nach Vogels Worten unglaublich vielfältig – von Hollywood-Studios, die ihre Kinofilme in der Cloud rendern können, um so eigene Kapazitäten freizuhalten bis hin zur schnellen Verfügbarkeit von Datenbank-Speicher, der bei vielen Unternehmen nur zu bestinmmten Zeiten im Jahr anfällt.

Sehr angetan vom DLD scheint auch GigaOM-Chef Om Malik. Er ärgert sich mittlerweile, dass er erst am Sonntag von San Francisco nach München angereist ist. Wenn er wieder eingeladen werden sollte, werde er sicherlich länger beim DLD bleiben. Gleich nach seinem heutigen Panel mit Hulu-Chef Jason Kilar geht es für ihn wieder zurück nach Kalifornien. Denn morgen findet die große Apple Pressekonferenz statt.

Om Malik schätze ich sehr, weil er sich mit seinem Online-Verlag wohltuend abhebt, von den vielen anderen Technologie-Blogs, die es im Silicon Valley gibt. Bei GigaOM gibt es weniger “Schnellschüsse” – Postings, die auf Informationen nach dem Hören-Sagen beruhen, vermeintliche Fakten, die man irgendwo am Rande aufgeschnappt hat und als Gerücht tituliert schnell weiterplappert.

Das Technologie-Blog GigaOM ist alles andere als ein “Schnellsprecher”, es geht mehr in die Tiefe und ist analytischer. Zwar will sein Chef Om Malik nicht preisgeben, wieviele Abonnenten er mit seinem knapp einjährigen “Paid Content Dienst” GigaOM Pro erreicht, er schien aber ganz zufrieden mit dem Zuspruch, seines Zusatzdienstes, der fast schon wissenschaftlich technischen Neuerungen recherchiert und verständlich aufbereitet. Anbei ein kleines, kurzes Video, das ich gestern abend mit Om aufgenommen habe.

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Apple-Mania – Teil 2: Der Hype um die Apfel-Produkte

by Marcus Schuler on 23. Januar 2010

Dan Ariely Apple-Mania – Teil 2: Der Hype um die Apfel-Produkte

Apple kümmert sich besser um seine Kunden als viele andere, vergleichbare Unternehmen, sagt MIT-Professor und Buchautor Dan Ariely. Der Apfel-Konzern denke voraus, stecke sehr viel Aufwand in eine intuitive Benutzerführung. Das belohnten die Apple-Kunden mit besonderer Loyalität. Andererseits scheint Apple gezielt den Markt für seine neuen Produkte zu präparieren, in dem es bereits vor der Veröffentlichung immer wieder für Gesprächsstoff sorgt.

Würde das Apple Tablet ohne große Ankündigung auf dem Markt angeboten, hätten potentielle Konsumenten gar keine Zeit, sich auf das Produkt “vorzubereiten”. Diese Ankündigungspolitik der kleinen Häppchen ist nach den Worten des aus Israel stammenden Wirtschaftspsychologen ein wichtiges Kriterium, um das Feuer am köcheln zu halten und die Vorfreude auf das Produkt zu steigern.

Gleichzeitg gelinge es dem Unternehmen immer wieder zu überraschen: Mit Produktneuheiten, die es so auf dem Markt bislang nicht gibt. Dadurch könne Apple ohne große Rücksichtnahme auf Mitbewerber mehr oder minder selbst seine Preise festlegen. Denn vergleichbare Produkte gebe es nicht. Auch hier, so Ariely, gehe das kalifornische Unternehmen in seiner Preispolitik geschickt vor.

Für knapp vier Minuten Interview mit Dan Ariely einfach auf den Play-Button klicken. Mehr zum Start des neuen Apple Tablet gibt es übrigens kommenden Samstag in der Sendung “Computer & Kommunikation” des Deutschlandfunks.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Apple-Mania – Teil 1: Der Hype um die Apfel-Produkte

by Marcus Schuler on 21. Januar 2010

Apple Logo Apple-Mania – Teil 1: Der Hype um die Apfel-Produkte

Kaum ein Technologie-Unternehmen schafft es vermutlich so gut, die Öffentlichkeit zu steuern wie Apple. Selbst die Presse-Abteilung von Google könnte davon lernen. :-)

Seit Monaten werden wir traktiert mit Nachrichten, Gerüchten und Falschmeldungen. Jeden Tag erfahren wir ein bisschen mehr, was das neue Tablet kann und was nicht, welche Firma die CPU liefert und dass die Akkus eventuell Probleme bereiten können. Es wird gemunkelt, wann die dritte Geräte-Generation des iPhones herauskommt und welche neuen Features das “Uber-Phone” (engl.) enthalten könnte. Kaum ein Tag, an dem nicht in meinem Lieblings-Technik-Aggregator Techmeme irgendeine Apple-Geschichte köchelt. Würde Apple-Boss Steve Jobs unter Flatulenz leiden, ich glaube, es würde haarklein diskutiert werden.

Die Presse- und Marketing-Abteilung in Cupertino versteht es offenbar geschickt, den Hype um jedes neue Apfel-Produkt zu orchestrieren. Social Media scheint dem Unternehmen sogar zu helfen. Eigentlich paradox. Denn Social Media steht ja eher für eine offene und transparente Kommunikation. Apple verfolgt jedoch augenscheinlich eine sehr restriktive Öffentlichkeitsarbeit: Es wird nur mit einer Stimme gesprochen, die Mitarbeiter sind angeblich dazu vergattert, keine Informationen nach außen zu kommunizieren. Andererseits verbreiten sich Neuigkeiten und Gerüchte dank Social Media in sekundenschnelle. Apple profitiert also von Twitter, Facebook und Co.

Eine komplett gegenteilige Erfahrung mußte um die Jahreswende Google machen: Dort haben viele Mitarbeiter vorab das neue Google Telefon, das Nexus One, erhalten. Ergebnis: Im Web kursierten schon vor der Vorstellung des neuen Mobiltelefons Fotos und Videos. Das Suchmaschinen-Unternehmen hat die Kommunikation über das neue Gerät bewußt nicht so streng reglementiert, wie es Apple für seine Produkte tut.

Auch die User und Kunden von Apple scheinen jedes neue Produkt frenetisch zu bejubeln. Sind die Apple-Kunden der Marke Apple also treuer als beispielsweise die Kunden von Microsoft? Wie schafft es Apple, diese Loyalität herzustellen, diese enge Kundenbindung? Wieso scheint diese strenge Kommunikationspolitik dem Unternehmen recht zu geben? Wieso wird der Run auf Apple-Produkte durch dieses Vorgehen wohl eher noch befördert?

Dazu werde ich morgen mit Dan Ariely sprechen. Er ist Professor am MIT und hat unter anderem das Buch Predictably Irrational: The Hidden Forces that Shape Our Decisions
geschrieben. Morgen will ich an dieser Stelle Teile aus dem Gespräch veröffentlichen.

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Knapp daneben: Das Google Nexus One

by Marcus Schuler on 16. Januar 2010

Google Nexus One Knapp daneben: Das Google Nexus One

Im Silicon Valley scheint man sich einig: Google ist mit seinem ersten Smart-Phone Nexus One ein Achtungserfolg gelungen. Es verfügt über einen schnellen Prozessor, hat vom Start weg schone eine große Anzahl kostenlose Apps mit an Bord und bietet ein für Mobiltelefone wohl neues “Surfvernugen”.

Auf dem Nexus One ist die jüngste Version 2.1 des Google-Betriebssystems Android installiert. Das Telefon hat einen 9,4 Zentimeter großen Touchscreen-Bildschirm, ist 11,5 mm schmal und wiegt 130 Gramm.  In Deutschland soll das Gerät vermutlich im Februar auf den Markt kommen. Hier wird offenbar Vodafone Vertriebspartner sein. Man kann davon ausgehen, dass es das Gerät aber nur über eine Google Website zu kaufen gibt. Dort hat man dann die Wahl, ob man das Nexus mit oder ohne Vertragsbindung kaufen möchte. In den USA bezahlt man mit einem Vertrag von T-Mobile umgerechnet einmalig 124 Euro. Die simlock-freie Variante ohne Bindung an einen Mobilfunkanbieter gibt es für umgerechnet 370 Euro. Wie weit sich die Preise hierzulande dann tatsächlich von den US-Preisen unterscheiden werden, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Nicht perfekt, aber schon sehr nahe dran, meint auch der deutschstämmige Tech-Journalist Frederic Lardinois, der für das Technologie-Blog readwriteweb.com in Portland, Oregon schreibt. Beeindruckt hat den 30jährigen vor allem der sehr schnelle, 1 GHz Qualcomm Prozessor des Nexus One. Auch die schnörkellose Sprachsteuerung hat es ihm angetant. Hier ist das Nexus dem iPhone voraus. In den meisten anderen Disziplinen jedoch nicht.

Der Abstand zum derzeit besten Smartphone scheint aber zu schmelzen. “Es fühlt sich an wie ein iPhone”, sagt Frederic: “Bildschirm, Akku, im Netz surfen – alles funktioniert perfekt”. Ob er sein Apple iPhone dennoch und endgültig gegen ein Nexus One tauschen würde? Mehr im vierminütigen Audio-Interview und in der Sendung “Computer und Kommunikation” des Deutschlandfunks.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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